Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte von Jessica Park

Verlag: Loewe Verlag
Seitenzahl: 384
Erscheinungsdatum: 21. Juli 2014
Bewertung: 4 Sterne

Kurzbeschreibung:

Julie kann es nicht fassen: Statt die ersten Tage am College zu genießen, beaufsichtigt sie plötzlich eine 13-Jährige, die keinen Schritt ohne die lebensgroße Pappfigur ihres Bruders Finn unternimmt. Zugegeben, ihres sehr gut aussehenden Bruders Finn. Der befindet sich zwar gerade auf Weltreise, schreibt aber E-Mails, die Julies Knie butterweich werden lassen. Doch wieso zögert er seine Rückkehr immer weiter hinaus? Weshalb stört sich niemand an seinem platt gedrückten Doppelgänger? Und verliebt Julie sich tatsächlich gerade in eine Pappfigur?

Meine Meinung:

Eigentlich dachte Julie dass sie ihre neue Wohnung in Boston beziehen könnte, doch dann steht sie vor einem Burrito Laden und erkennt dass sie auf einen Betrüger rein gefallen ist.
Mit Hilfe ihrer Mutter kommt Julie bei einer ehemaligen Freundin ihrer Mutter und deren Familie unter. Erin bietet Julie an, das sie das Zimmer behalten darf und sie sich im Gegenzug um Celeste kümmert. Doch Celeste schleppt eine lebensgroße Pappfigur ihres Bruders Finn mit sich herum. Finn befindet sich gerade auf Weltreise. Auf Drängen von Celeste freunden sich die beiden per eMail an. Julie fängt einen Flirt mit Finn an und verliebt sich schließlich in ihn. Doch dann fragt sie sich immer mehr was es mit Papp-Finn auf sich hat und warum Finn seine Rückkehr immer weiter hinaus zieht.

Ich hab hier eine locker, leichte Liebesgeschichte erwartet, aber das Buch enthält so viel mehr als erwartet. Mit so einer Geschichte hätte ich wirklich nicht gerechnet.
Julie zieht nach Boston um dort zu studieren, landet dann aber bei Erin und ihrer Familie. Zu Anfang ist sie etwas irritiert wegen Papp-Finn den Celeste immer mit sich herum schleppt. Doch keiner in der Familie scheint es zu stören. Nur Julie würde gerne wissen warum Celeste so an dieser Figur hängt. Vorsichtig versucht sie dem Mädchen zu helfen. Und verliebt sich dabei immer mehr in den echten Finn, der ihr wundervolle eMails schreibt.
Julie hat sich meiner Meinung nach schnell an Papp-Finn und die Marotten der Familie gewöhnt. Sie wundert sich, aber frägt Anfangs wenig nach. Erst nach und nach wird ihre Neugier geweckt.

Von Finn erfährt man eigentlich nur etwas aus eMails und Chats mit Julie. Man kann sich so schlecht ein Bild von ihm machen. Er ist auf jeden Fall ein Abenteurer.
Celeste ist 13 und scheint ihren Bruder über alles zu vermissen, deswegen hat sie sich Papp-Finn erschaffen, eine lebensgroße Pappfigur ihrer Bruders. Ohne den geht sie nirgendwo hin, wobei Celeste eigentlich auch sonst nirgendwo hin geht. Sie hat keine Freunde und verbringt die meiste Zeit zu Hause.
Dann gibt es da auch noch Matt, den Nerd in der Familie. Er ist der Bruder von Finn und Celeste. Da ihre Eltern fiel arbeiten, muss Matt sich ständig um Celeste kümmern und macht sich deswegen auch ständig Sorgen um sie.

Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, ich fand es interessant wie sich langsam die Puzzelteile zusammensetzen. Wie sich Celeste langsam wandelt und wie alles plötzlich heraus kommt. Wobei ich den Zusammenhang mit dem Schachspiel immer noch nicht verstanden habe.
Manchmal hatte ich allerdings Probleme den Dialogen der Personen zu folgen, gerade wenn einige Fremdwörter wieder in die Sätze gestreut wurden. Manchmal verstand ich dann nur Bahnhof.

Das Buch liest sich locker und leicht, der Schreibstil der Autorin ist recht angenehm, wenn die Dialoge nicht gerade voller Fremdwörter sind ;) Aber sonst liest sich das Buch wirklich angenehm.

Fazit:

Das Buch enthält eine wirklich interessante Geschichte, die Spaß mein Lesen macht. Es ist interessant die Entwicklungen der verschiedenen Personen zu lesen. Einzig mit den Dialogen hatte ich manchmal Probleme, weil ich nicht verstand was die Personen da eigentlich reden. Deswegen gibt es 4 Sterne für das Buch.

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