Die weiße Magierin: Kampf um Prelon von Tatjana Karg

 

Verlag: Piper Fantasy
Seiten: 442
Buchreihe: Ja (Teil 2)
Erscheinungsdatum: 1. Februar 2019
Bewertung: 5 Sterne

Kurzbeschreibung:

Das Netzt verdichtet sich – Prelon steht vor einem Krieg, der unausweichlich scheint, denn nachdem die obersten Häuser ihr Bündnis brechen, befindet sich die Stadt im Ausnahmezustand.
Als dann auch noch das karutische Herr gegen Prelon marschiert, muss Rael sich endlich entscheiden, für wessen Seite sie kämpfen will. Doch Vertrauen verschenkt man in einer Stadt wie Prelon nicht so leicht. Nicht einmal an den eigenen Vater, dessen Pläne die Hinrichtung ihres neugewonnen Freundes Jerdan beinhalten. Um ihn zu retten, ist die weiße Magierin bereit, alles zu tun, und findet sich kurz darauf im Krieg und mitten im Komplott um den Machtkampf des Südens wieder…

Meine Meinung:

Raels Leben ist völlig auf den Kopf gestellt. Viele der Häuser trachten nach ihrem Leben, da sie eine starke weiße Magiering ist. Außerdem soll sie die Tochter von Fürst Xarven sein. Rael kann das alles nicht glauben.
Außerdem wurde Jerdan fest genommen und soll hin gerichtet werden, aber er ist der einzige dem Rael in Prelon vertraut. Deswegen will sie ihn um jeden Fall befreien, doch sie hat keine Ahnung wie sie das tun soll. Doch er erhält Hilfe von unerwarteter Seite und plötzlich kommt alles Ganz anders als gedacht und ein Machtkampf entbrennt.

Rael hat plötzlich einen Vater von dem sie bisher nur schlechtes gehört hat, daher kann sie ihm nicht so richtig vertrauen. Was man irgendwie verstehen kann und auch wieder nicht.
Da man als Leser mehrere Seiten kennt, versteht man vieles bevor es die Charaktere selber verstehen. Rael muss noch immer lernen mit ihrer Magie umzugehen, aber sie bleibt immer noch ein kleiner Dickkopf, der am liebsten mit dem Kopf durch die Wand will. Trotzdem schließt man sie schnell ins Herz.

Natürlich gibt es in diesem Teil ein Wiedersehen mit einigen Charakteren aus dem ersten Band, aber natürlich kommen auch neue Charaktere dazu.
Als Leser geht es einem wie Rael, man weiß eigentlich nie wem man vertrauen kann und was in Buch als nächstes passiert. Hat man hier eine Idee wie die Geschichte weiter geht, dann dreht sie sich wieder in eine völlig neue Richtung.
Es gibt so viele Intrigen, Überraschungen, Wendung und Charaktere die nicht die sind, die sie zu sein scheinen. So das es eigentlich von Anfang bis Ende spannend bleibt und man das Buch kaum zur Seite legen kann.

Es gibt eine Kleinigkeit, die mich leicht stört. Bei der Buchbeschreibung steht unter anderem dabei, es geht um Freundschaft und Liebe. Das mit der Freundschaft passt wirklich, allerdings kommt mir die Liebe ein bisschen zu kurz. Ich hoffe sie bekommt im nächsten Band etwas mehr Raum.

Eigentlich dachte ich das die Reihe ein Zweiteiler ist, war dann aber sehr überraschend, als zum Ende hin noch so vieles offen blieb und so vieles unerzählt war. Bis es Klick gemacht hat und ich verstanden habe, dass das die Reihe wohl doch mehr als zwei Teile hat.
Das Ende ist dadurch sehr gemein und offen, die Autorin lässt einen mit einem Cliffhanger zurück und man will eigentlich nur weiterlesen.

Fazit:

Auch der zweite Teil der „Die weiße Magierin“ Reihe konnte mich wieder überzeugen. Das Buch besticht von Anfang bis Ende durch Spannung. Deswegen gibt es für den zweiten Teil auch wieder 5 Sterne.


Die weiße Magierin Reihe:

Band 1: Gefährliche Mächte
Band 2: Kampf um Prelon

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