Unter Wasser kann man nicht weinen von Hanni Münzer

 

Verlag: Piper
Seiten: 432
Erscheinungsdatum: 2. Oktober 2018
Bewertung: 4 Sterne

Kurzbeschreibung:

Sie kennen sich seit gemeinsamen Kindertagen: Jason, Stephen und dessen kleine Schwester Emily. Diese unbeschwerten Tage sind lange vorbei, als Jason zur Hochzeit seines Freundes Stephen nach Los Angeles fliegt. Doch Stephen erscheint nicht am Flughafen; der Meeresbiologe ist wie vom Erdboden verschluckt. An welcher bahnbrechenden Erfindung hatte Stephen gearbeitet? Wie weit sind seine Gegner bereit zu gehen? Bald muss sich Jason nicht nur um Stephens Schicksal sorgen, sondern auch um die junge und impulsive Emily. Die kleine Rebellin steckt schon wieder kopfüber in Schwierigkeiten. Während Jason alles riskiert, um Stephen und Emily zu helfen, muss er sich eingestehen, dass er mehr als nur freundschaftliche Gefühle für seine Kindheitsgefährtin Emily hegt …

Meine Meinung:

Emily hat sich mal wieder in Schwierigkeiten manieriert, doch dieses Mal ist auch ihre Bruder Stephen davon betroffen. Dabei will der doch eigentlich demnächst heiraten.
Jason hat sich den Besuch bei seinem besten Freund Stephen ganz anders vorgestellt, dieser erscheint nicht am Flughafen und Emily ist verschwunden. Jason weiß das er seinen Freunden helfen muss.

Diese Geschichte in eine Kurzbeschreibung zu packen, ist nicht gerade einfach. Sie ist in zwei Teile untergliedert. Der erste Teil zeigt die Vergangenheit und warum Emily zu der Person geworden ist, die sie ist.
Emily engagiert sich stark für den Umweltschutz, die Rettung der Tiere etc. Dabei hat sie in ihrem Freund einen gleichgesinnten gefunden. Doch der scheint sich immer mehr von seinem Vater leiten zu lassen, was Emily stutzig macht.
Emily ist ein sehr sturer Charakter, der schon einiges im Leben erlebt hat und sich immer wieder gern in Schwierigkeiten bringt.

Jason lebt in Deutschland und verbringt den Sommer bei seinen Freunden in Amerika, dies tut er seit er ein kleiner Junge ist. In Stephen hat er seinen besten Freund gefunden, Emily ist die kleine Schwester die er immer beschützen wollte und für die er da sein will.
Jason ist ein Charakter den man von Anfang an ins Herz schließt, er merkt sofort das etwas nicht stimmt und ist für seine Freunde da.

Es gibt noch jede Menge weitere Charaktere die diese Buch prägen und zu dem machen was es ist, aber die alle aufzuzählen würde den Rahmen sprengen.

Anfangs musste ich mich sehr an den Schreibstil der Autorin gewöhnen, den sie wechselt gern die Perspektiven. So lesen wir auch aus der Sicht von Homer, wer das ist, verrat ich allerdings nicht.
Das war für mich Anfangs etwas verwirrend und durch einander. Doch irgendwann findet man schnell rein und versteht das alle irgendwas zur Geschichte beitragen.
Allerdings gehen mir die Gefühle in diesem Buch etwas zu sehr unter, ich hätte mir hier mehr gewünscht.

Fazit:

Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und konnte mich nach dem anfänglichen schwierigen Einstieg doch überzeugen. Allerdings kommen meiner Meinung nach die Gefühle zu kurz. Deswegen vergebe ich 4 Sterne.

Schreibe einen Kommentar