Stiefbruder – so nah so fern von Colleen Masters

 

Seiten: 250
Erscheinungsdatum: 3. Mai 2016
Bewertung: 4 Sterne

Kurzbeschreibung:

Was soll eine junge Frau machen, wenn sie feststellt, dass der gutaussehende Typ, für den sie seit Jahren schwärmt, ein arroganter selbstverliebter Herzensbrecher ist? Für die begabte Brynn gibt es nur einen Weg: Sie muss den attraktiven Nate Thornhill vergessen und zwar so schnell wie möglich! Was Brynn noch nicht weiß: Ihre flippige Mutter hat spontan geheiratet und ausgerechnet Nate ist ihr neuer Stiefbruder. Damit nicht genug – die Familie plant, den Sommer gemeinsam im Haus von Nates Vater zu verbringen. Jeden Tag wird sie Nate sehen müssen; ihn und die vielen Frauen, die er auf sein Zimmer mitnimmt … und sich insgeheim wünschen, sie wäre eine von ihnen.

Meine Meinung:

Brynn schwärmt heimlich für den attraktiven Nate Thronhill, doch der weiß gar nicht dass es sie gibt. Den Nate ist einer der besten Sportler an der Uni und hat ständig eine andere. Doch dann gibt es auf eine Party einen peinlichen Zwischenfall.
Kurz darauf der Schock, Brynns Mutter und Nates Vater haben geheiratet und plötzlich sind die beiden Stiefgeschwister. Brynn ist gar nicht begeistert, den ihre Mutter besteht darauf dass sie vier den Sommer zusammen verbringen. Jetzt muss Brynn Nate jeden Tag sehen und vor allem mit seinen Eroberungen. Aber dann knistert es zwischen den beiden.

Brynn ist eine ziemlich ehrgeizige Studentin und arbeitet deswegen sehr fleißig. Und ihre Mühe wird belohnt, sie bekommt eines der begehrten Rasenzimmer.
Brynn mochte ich sofort, sie ist ruhig, aber auch dickköpfig und sie macht ihren Weg. Sie ist aber auch misstrauisch und glaubt nicht alles.
Anfangs ist sie nicht begeistert dass ihre Mutter so schnell geheiratet hat und steht der Ehe auch skeptisch gegenüber.

Nate ist natürlich attraktiv und ein super Sportler, der keine Bindung eingehen will und ständig eine andere hat. Das kennen wir ja allzu gut aus den meisten Büchern in diesem Genre.
Nate weiß dass er gut aussieht und setzt das ein, aber natürlich hatte er auch eine weiche Seite. Und er versucht Studium und Sport unter einen Hut zu bringen, vor allem weil er es seinem Vater recht machen will.

Nates Vater Pierce geht sehr hart mit seinem Sohn um, er will nur das Beste für ihn. Doch ich konnte Pierces Einstellung gegenüber Nate ab und zu nicht nachvollziehen. Und auch sonst war es schwer Pierce zu durch schauen.
Von Brynns Mutter bin ich etwas enttäuscht, sie mag die perfekte Haus- und Ehefrau sein, aber als Mutter finde ich, macht sie keine Glanzrolle. Ich hätte mir einfach mehr Unterstützung für Brynn gewünscht.

Natürlich ist auch diese Geschichte wieder sehr vorhersehbar und doch anders, es gibt einige Komponenten die die Geschichte anders machen. Ich hatte eine Ahnung wie sie verlaufen soll, diese bildet sich aber erst im Laufe des Buches. Das hat mir gut gefallen.
Auch das Knistern zwischen den beiden Protagonisten war zu spüren.

Die Geschichte liest sich locker und leicht, man hat sie sehr schnell durch und es hat Spaß gemacht sie zu lesen.

Fazit:

Auch wenn die Geschichte etwas vorhersehbar ist, war sie wirklich schön zu lesen. Und es hat Spaß gemacht in die Geschichte von Brynn einzutauchen. Deswegen vergebe ich 4 Sterne.

 

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