Geteiltes Blut dot Com von Alena Coletta und Alexa Coletta

 

Verlag: Impress
Seitenzahl: 394
Buchreihe: Ja (Teil 1)
Erscheinungsdatum: 5. Mai 2016
Bewertung: 4 Sterne

Kurzbeschreibung:

Die 17-jährige Julie Turner stammt dem Zweig einer traditionellen Vampirjägerfamilie ab, der durch ihre Eltern in Ungnade gefallen ist. Während ihr Cousin zusammen mit anderen Londoner Vampirjägern die Metropole beschützt, kann sie ihren Jagdtrieb lediglich als Hackerin beim Aufspüren gut geschützter Firewalls ausleben. Dabei trifft sie auf die von einem gewissen Mephisto betriebene Bluttauschbörse »Geteiltes Blut dot Com« und wird plötzlich doch noch für die Vampirjägergilde interessant. Sollte sie diesen Mephisto aufspüren, wird die Ächtung aufgehoben, so heißt es. Aber obwohl ihr der attraktive Val Devine, einer der besten jungen Vampirjäger, zur Seite steht, scheint Mephisto ihnen immer einen Schritt voraus zu sein – und bald weiß Julie nicht mehr, ob sie die Fäden noch selbst in der Hand hält oder längst zu einer Figur in Mephistos Spiel geworden ist…

Meine Meinung:

Julie Turners Eltern wurde vor Jahren aus ihrer Vampirfamilie verbannt, deswegen wurde Julie auch nie in die Gemeinde der Vampirjäger aufgenommen. Aber Julie möchte dazu gehören und ihr Cousin James versucht Julie dabei zu helfen. Und siehe da plötzlich lässt sich James Mutter umstimmen und Julie darf an ihre Assignation machen. Anschließend soll sie sich beweisen und für die Ratsherrin der Vampirjäger einen gewissen Mephisto aufspüren. Denn dieser vertreibt über die Website »Geteiltes Blut dot Com« Blut an die Vampire, was illegal ist. Doch Mephisto scheint ihr immer einen Schritt voraus zu sein.

Julie ist 17 und ihr Vater ist eigentlich dagegen das sie ihre Assignation macht. Rob ihr Vater, kann seine Schwester, die die Ratsherrin der Vampirjäger ist nicht leiden. Was auch daran liegt, das diese mit verantwortlich dafür ist das er und seine Frau verbannt wurden.
Julie dagegen möchte dazu gehören und ihr Cousin James setzt sich für sie ein.
Gerade am Anfang kam mir Julie etwas naiv vor, sie glaubt sofort alles und hinterfragt meiner Meinung nach zu wenig. Das fand ich sehr schade, erst gegen Mitte / Ende des Buches wacht sie auf und erkennt das nicht alles immer so ist wie es scheint und das man nicht jedem Vertrauen kann.

James ist Julies Cousin und ehrlich gesagt mochte ich ihn und sein Verhalten nicht. Er folgt streng den Regeln seiner Mutter, die ihn ständig runter putz, was auch nicht gerade toll ist.

Val ist auf der einen Seite undurchschaubar und geheimnisvoll für Julie. Ich persönlich hatte bei Val schnell einen Verdacht, der sich dann im Laufe der Geschichte bestätigt hat.
Als Leser wusste ich aber auch nie woran man bei Val eigentlich ist. Und ehrlich gesagt weiß ich das immer noch nicht so genau. Ich bin da auf den zweiten Band gespannt und wie er sich entwickelt.

Ich hatte ja eigentlich immer einen Bogen um Vampirgeschichten gemacht, aber irgendwann kommt man einfach nicht mehr an ihnen vorbei.
Geteiltes Blut dot Com klang einfach total interessant von der Kurzbeschreibung her und mit Julie als Hackerin mal nach etwas ganz anderem. Das hat mir sehr gut gefallen und es hat Spaß gemacht das ganz zu lesen.
Das lag aber auch am Schreibstil, gleich zu Anfang kommt man mitten rein in die Geschichte und es gibt gleich eine spannende Szene. Das Buch kann man daher kaum zur Seite legen und ich hatte es echt schnell durch.
Das Ende lässt natürlich einige Fragen offen, deswegen bin ich darauf gespannt wie es weiter geht.

Fazit:

Alles in Allem hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Einzig Julies Naivität und ihre Sichtweise am Anfang störte mich etwas. Deswegen vergebe ich 4 Sterne.


„Geteiltes Blut“ Reihe:

Band 1: Geteiltes Blut dot Com
Band 2: Geteiltes Blut Messenger
Band 3: noch nicht bekannt

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