Maybe Someday von Colleen Hoover

Verlag: dtv
Seitenzahl: 432
Erscheinungsdatum: 18. März 2016
Bewertung: 4 Sterne

Kurzbeschreibung:

Das Letzte, was Sydney will, als sie bei dem attraktiven Gitarristen Ridge einzieht, ist, sich in ihn zu verlieben. Zu frisch ist die Wunde, die ihr Ex hinterlassen hat. Und auch Ridge hat gute Gründe, seine neue Mitbewohnerin nicht zu nah an sich ranzulassen, denn er hat seit Jahren eine feste Freundin: Maggie – hübsch, sympathisch, klug, witzig. Und dann passiert es doch. Als Sydney beginnt, Ridge beim Songschreiben zu helfen, kommen sie sich näher als erwartet. Auch wenn beide die Stopptaste drücken, bevor wirklich etwas passiert, können sie nichts gegen die immer intensivere Anziehung ausrichten, die sie zu unterdrücken versuchen – vergeblich.

Meine Meinung:

An ihrem 22 Geburtstag erfährt Sydney das ihr Freund Hunter sie betrügt und das ausgerechnet mit ihrer besten Freundin und Mitbewohnerin Tori. Sydney packt sofort ihre sieben Sachen und zieht noch am selben Tag aus. Doch sie weiß nicht wohin. Da bittet ihr Ridge, den sie erst seit zwei Wochen kennt ein Zimmer in seiner Wohnung an. Ridge bittet dafür Sydney ihm beim Songschreiben zu helfen, denn er hat eine Schreibblockade. Dabei kommen sich Sydney und Ridge näher, doch sie versuchen beide immer wieder die Stopptaste zu drücken, bevor etwas passiert. Den Ridge hat eine Freundin und beide wollen Maggie nicht hintergehen.

Mädchen trifft Junge – Junge trifft Mädchen, sie verlieben sich und werden durch einen Schicksalsschlag wieder getrennt. So dachte ich ehrlich gesagt dass dieses Buch ablaufen würde, denn von Ridges Freundin wusste ich gar nichts.
Aber Colleen Hoover wäre eben nicht Colleen Hoover wenn sie nicht etwas ganz besonders aus der Geschichte zaubern würde.

Sydney wohnt mit ihrer besten Freundin zusammen und ist seit 2 Jahren in einer Beziehung. An ihrem Geburtstag erfährt sie dann die schreckliche Wahrheit und lässt alles hinter sich. Zum Glück ist da ihr Nachbar Ridge er sie aufnimmt. Sie kennt ihn zwar erst seit zwei Wochen, doch sie ist froh bei ihm unterzukommen.
Ich weiß nicht wie ich Sydney beschreiben soll, aber ab und zu kam sie mir doch etwas naiv vor. Trotzdem ist sie ein interessanter Charakter und ich fand ihr Verhalten gegenüber Ridge echt schön als sie erfahren hat was mit ihm los ist.

Bei Ridge bin und war ich etwas geteilter Meinung. Er kommt Sydney sehr schnell nahe und will diese Nähe nicht zu lassen. Denn das ist ja noch Maggie seine Freundin.
Ehrlich gesagt fand ich sein Verhalten sowohl Maggie als auch Sydney gegenüber nicht immer fair. Weswegen ich doch ab und an Probleme mit ihm hatte.

Colleen Hoover hat sich in diesem Buch dafür entschieden aus der Sicht von Sydney und Ridge zu schreiben. Das hat für mich die Geschichte interessanter gemacht, wenn ich jetzt im Nachhinein überlege ich hätte die Geschichte nur aus einer Perspektive erfahren, hätten mir doch einige Dinge gefehlt.
Außerdem hat sie es geschafft mich zu überraschen, den sie schreibt auch über ein Thema mit dem man so nicht rechnet und ich finde es gut das sich mal jemand an so ein Thema heran wagt.

Fazit:

Maybe Someday ist toll, der Titel passt perfekt zum Buch und zur gefühlvollen Geschichte. Allerdings hatte ich ab und zu Probleme mit Sydney, also auch mit Ridge. Deswegen vergebe ich 4 Sterne.

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