Gesellschaft im Berg von Andrea Froh

Seitenzahl der Printausgabe: 156 
Erscheinungsdatum: August 2013
Bewertung: 4 Sterne

Kurzbeschreibung:

Es ist ein heißer Tag im August. Zehn Touristen besuchen an diesem schönen Morgen eine Tropfsteinhöhle. Im Berg passiert das Unglück; die Besucher werden in einem Abschnitt eingeschlossen und warten verzweifelt auf Hilfe von außen. Wie reagieren die Gefangenen, die aus verschiedenen Städten und Gesellschaftsschichten kommen, in dieser schwierigen Situation? Wird der Berg sie wieder frei geben? Kommt rechtzeitig Hilfe oder werden sie im Schlund des Berges verdursten?

Meine Meinung:

Ich war etwas überrascht als ich feststellte, dass es sich bei dem Buch um einen Dialogroman handelte. Ich habe noch nie zuvor einen solchen Roman gelesen und musste mich erst mal darauf einstellen. Deswegen hab ich das Buch erst einmal wieder auf die Seite gelegt.
Doch jetzt fand ich die richtig Zeit dafür, ich stellte mich schon innerlich darauf ein und es lass sich dadurch viel leichter von der Hand wie beim ersten Mal als ich angefangen habe.

Zu den Charakteren möchte ich eigentlich nicht wirklich etwas schreiben, weil ich finde man verrät sonst zu viel. Auf jeden Fall sind viele unterschiedliche Personen dabei, die unterschiedliche Meinungen haben. Dies alles führt zu manchen Diskussionen, aber auch interessanten Erzählungen.
So weiß der eine oder andere nicht ob er lebend wieder heraus kommt und redet sich so manches von der Seele.
Ich fand die Geschichte sehr interessant, Menschen die in einer extrem Situation sitzen und versuchen mehr oder weniger das Beste daraus zu machen.
So eine Situation ist für niemand einfach und ich kann mir sowas auch gar nicht persönlich verstollen.
Nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, dass das ganze ein Dialogroman ist, kam ich auch sehr gut mit dem Schreibstil der Autorin zu recht und konnte das Buch in einem Zug durch lesen.

Danke an die Autorin Andrea Froh für das Rezensionsexemplar.

Fazit:

Der Dialogroman war interessant zu lesen, der einzige Kritikpunkt den ich habe, ist das man am Anfang 10 Leute vorgestellt bekommt und dann ihr Gespräch mit bekommt. Ich habe eine ganze Weile gebraucht um zu kapieren wer wer ist und wo er jetzt dazu gehört. Das war am Anfang etwas verwirrend, aber mit der Zeit findet man rein. Deswegen gibt es für diesen Roman 4 Sterne.
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