Unendlich: Seelenmagie 1 von Alana Falk

Verlag: bookshouse
Seitenzahl: 459
Buchreihe: Ja (Band 1)
Erscheinungsdatum: 15. Juli 2014
Bewertung: 3 Sterne

Kurzbeschreibung:

Die 18-jährige Lena geht zielstrebig ihren Weg, um endlich ihrem verhassten Heimatdorf und dem ständigen Streit mit ihrer Mutter zu entkommen. Ein Stipendium für Chemie muss her, koste es, was es wolle. Dass sie sich verliebt, ist nicht geplant. Schon gar nicht in den 25-jährigen Cay, der einen Kurs für die Bewerber um das Stipendium leitet. Er teilt ihre Liebe für Chemie und kann anscheinend sogar Kupfer in Gold verwandeln. Cay fasziniert sie, doch Lena darf ihren Gefühlen niemals nachgeben. Eine Beziehung würde all ihre Chancen auf das Stipendium zerstören, und damit jede Hoffnung, ihr altes Leben hinter sich zu lassen. Verzweifelt wehrt sich Lena gegen ihre Gefühle, doch Cay lässt keine Gelegenheit aus, ihr seine Zuneigung zu zeigen. Lena ahnt nicht, warum er so hartnäckig um sie kämpft, und dass ihre Liebe zu ihm sie so viel mehr kosten könnte als das Stipendium. Denn Cay ist kein einfacher Student, und ihre Begegnung war kein Zufall.

Meine Meinung:

Lena möchte raus aus ihrem Heimatdorf, ständig streitet sie sich mit ihrer Mutter und seit ihre Großmutter gestorben ist, hält sie nicht mehr viel dort.

Da kommt das Angebot gerade recht an einem Chemieintensivkurs teilzunehmen, bei dem sie eine Chance auf ein Stipendium hat. Dabei trifft Lena auf den Studenten Cay, der die praktischen Versuche leitet. Cay verwirrt Lena und zeigt ihr offen das er Interesse an ihr. Lena versucht sich dagegen zu wehren, verliebt sich aber immer mehr in Cay. Doch Lena ahnt nicht was Cays wahre Beweggründe sind und das ihre Begegnung alles andere als Zufall war.

Lena hat wenige Freunde, sie konzentriert sich ganz auf die Schule und will unbedingt das Stipendium um ihr Dorf verlassen zu können.
Sie ist auf der Suche nach Pflanzen, weil ihre Großmutter sie bat die Pflanzen zu suchen und damit ihr Lebenswerk zu vollenden. Lena ist ein sehr neugieriges Mädchen, oft kommt ihr Forscherdrang durch und sie will mehr erfahren. Cay bringt sie relativ schnell aus dem Konzept und Lena will sie lange nicht eingestehen das sie Gefühle für ihn hat.
Cay war mir anfangs suspekt bzw. er ist einfach sehr undurchschaubar. Man weiß nicht so wirklich woran man bei ihm ist.
Er zeigt ziemlich schnell das er Interesse an ihr hat, aber man versteht seine Beweggründe und sein Verhalten lange nicht. Ich wusste lange nicht was ich von ihm halten soll, immer wieder tauchten neue Informationen auf und ich wusste nicht was ich davon halten sollte.

Die Geschichte klang vielversprechend und irgendwie ganz nach meinem Geschmack. Leider hat sie nicht ganz meine Erwartungen erfüllt bzw. eigentlich hatte ich keine großen Erwartungen weil ich nicht genau wusste um was sich die Geschichte dreht. Ich dachte eher in Richtung Alchemisten aber da war ich auf dem Holzweg.
Ich hätte mir ein bisschen mehr Spannung gewünscht, klar es gab einige kurze spannende Szenen, die mich aber leider so überzeugen konnten wie ich gerne wollte bzw. die Spannung riss mich einfach nicht so mit.

Lena und Cay dagegen sind eigentlich ganz interessant zusammen, Cay ist der ältere und eigentlich sollte man auch meinen  der vernünftigere. Doch dem ist nicht so, Lena macht sich Sorgen um das Stipendium wenn man erfahren sollte das sie und Cay sich näher kommen. Deswegen versucht sie ihn auf Abstand zu halten, was er nicht akzeptieren will.

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen, der Geschichte wird aus der Sicht von Lena erzählt – bis auf den Epilog, den bekommen wir aus der Sicht von Cay.

Fazit:

Das Buch klang eigentlich ganz vielversprechend. Leider konnte es mich aber nicht so ganz überzeugend, ich finde es hat eine interessante Grundidee die aber nicht gut umgesetzt wurde. Ab und zu fehlt mir die Spannung und die Liebesgeschichte konnte mich auch nicht überzeugen. Deswegen vergebe ich 3 Sterne.

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