Alles nur kein Mann von Martina Gercke und Katja Schneidt

Seitenzahl der Printausgabe: 268
Erscheinungsdatum: 10. Januar 2014
Bewertung: 4 Sterne

Kurzbschreibung:

Alles nur kein Mann – das ist der feste Vorsatz, mit dem Greta und Marie eine Nachmieterin für das freigewordene WG Zimmer suchen. Diesen Vorsatz werfen sie allerdings schnell wieder über Bord, als plötzlich Tim vor der Tür steht. Tim ist gutaussehend, witzig, ein begnadeter Koch und … schwul. Der ideale Mitbewohner also. Er darf einziehen und bringt schnell frischen Wind in die WG. Bald sind die drei ein eingespieltes Team. Aber dann passiert etwas, das die Wohngemeinschaft völlig durcheinander wirbelt und die Frauenfreundschaft auf eine harte Probe stellt. Plötzlich ist nichts mehr so wie es scheint …

Meine Meinung:

Greta und Marie suchen eine neue Mitbewohnerin, den ihre beste Freundin Lisa zieht nach München und so wird ein Zimmer in der Mädels WG frei. Für Greta und Marie ist klar, es kommt nur eine Frau für das Zimmer in Frage. Doch dann steht der gut aussehende und charmante Tim vor ihnen. Tim ist schwul und so der ideale Mitbewohner für die beiden. Den Tim benimmt sich vorbildlich und bekocht die beiden sogar. Doch dann finden sowohl Greta als auch Marie unabhängig voneinander etwas über Tim heraus und beginnen die jeweils andere zu belügen. Und das stellt ihre Freundschaft auf eine wirklich harte Probe.

Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Marie und Greta erzählt. Beide sind total unterschiedlich und trotzdem sind sie besten Freundinnen und verstehen ich sich einfach super.
Mir haben sowohl Marie, als auch Greta gefallen. Beide sind wirklich interessante Charaktere.

Bei Tim war ich mir einfach unsicher, irgendwie wusste ich dass er etwas verbirgt und ich hatte auch eine Ahnung. Eigentlich hatte ich zwei Ahnungen, die dann auch zutrafen und trotzdem hat er mich dann noch überrascht. Ich hab eine Weile gebraucht um mit Tim warm zu werden, gerade weil ich eben immer das Gefühl hatte, das mit ihm irgendwas nicht stimmt.

Das Buch besticht außerdem mit gutem Humor, ich musste oft über lachen. Das fand ich gut dass das Buch eben nicht nur um Gefühle und Emotionen geht, sondern eben auch gespickt mit Humor war.

Leider ist das Ende doch sehr offen bzw. eigentlich nicht offen, aber trotzdem bleiben für mich einige Fragen offen. Da hätte ich mir gern einen Epilog ein paar Monate später gewünscht um zu wissen wie es Great und Marie nach alle dem geht.

Die Schreibweise der beiden Autorinnen fand ich sehr angenehm und flüssig, dadurch konnte ich das Buch an einem Nachmittag durch lesen.

Zum Schluss noch ein Dank an die beiden Autorinnen für das Rezensionsexemplar.

Fazit:

Eine wirklich schöne Geschichte die ich an einem Nachmittag durch gelesen habe. Leider blieben mir persönlich ein paar Fragen offen, deswegen gibt es für diese Geschichte 4 Sterne.

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