Ein letzter Brief von dir von Juliet Ashton

Verlag: rororo
Seitenzahl: 416
Erscheinungsdatum: 1. Februar 2014
Bewertung: 3 Sterne

Kurzbeschreibung:

Als Orla am Valentinstag einen Brief von ihrem Freund erhält, rechnet sie fest mit dem lang ersehnten Heiratsantrag. Doch bevor sie den Umschlag öffnen kann, kommt der schreckliche Anruf: Sim ist in London auf der Straße zusammengebrochen. Er ist tot. Orla steht unter Schock. Wie soll sie weiterleben ohne Sim? Und warum rät ihr sein bester Freund so eindringlich, die Valentinskarte nicht zu öffnen? Orla war doch Sims große Liebe. Und er ihre. Als Orla krank vor Kummer nach London reist, um mehr über Sims letzte Tage zu erfahren, wird ihr klar, wie wenig sie ihren Freund kannte. Und noch bevor sie Sims Valentinskarte öffnet und seine letzten Worte liest, ist sie selbst ein anderer Mensch geworden …

Meine Meinung:

Ausgerechnet in dem Moment, in dem Orla eine Valentinskarte von ihrem geliebten Sim erhält, erfährt sie dass diese gestorben ist. Für Orla bricht eine Welt zusammen, den Sim war ihre große Liebe. So macht sie sich auf nach London um dort seine Wohnung auszuräumen und sein Tagebuch zu finden. Die Valentinskarte begleitet sie, den Orla ist nicht in der Lage sie zu öffnen und zu lesen. Doch in London erkennt Orla wie wenig sie Sim eigentlich gekannt hat.
Außerdem versucht Sims bester Freund, Orla davon abzuhalten die Valentinskarte zu öffnen. Warum nur, fragt sich Orla. Sie ist sich sicher, die Karte lesen zu wollen und Sims Tagebuch haben zu wollen, doch dabei erfährt sie immer mehr Dinge von Sim, die ihr nicht gefallen.

Puh, wieder ein Buch wo es mir schwer fällt eine Rezension zu schreiben. Irgendwie hatte ich schon eine Vermutung was in dieser Karte drin steht, am Schluss kam es dann aber doch ganz anders.
Orla ist total in ihren Sim verliebt, dieser möchte Schauspieler werden und zieht deswegen nach London. Doch Orla will nicht mit, sie hasst große Städte.
Erst als Sim gestorben ist, macht sie sich auf den Weg nach London und lernt so die Stadt lieben.
Orla ist eigentlich eine nette Person, manchmal mochte ich sie mehr, manchmal weniger. Das kam immer darauf an um welche Szene es gerade ging.

Mein absoluter Lieblingscharakter in diesem Buch ist allerdings Maude, sie macht das Buch zu dem was es ist. Die alte Dame ist einfach einmalig und hat mich mehr als einmal zum Schmunzeln gebracht.

Die Geschichte erzählt die Geschehnisse um Orla, zwischendrin erhält man immer wieder Tagebuchausschnitte von Sim, die den Leser aber und zu verwirren. Man denkt jetzt hat man wieder eine Spur und dann kommt es ganz anders.
Ich fand das Buch eigentlich recht interessant und unterhaltsam, bis zu dem Moment wo Orla die Valentinskarte gelesen hat. Danach ging es irgendwie bergab für mich.
Davor wollte ich immer noch wissen was in der Karte steht, was Sim mit seinen Tagebuchandeutungen meint. Aber nachdem sie die Karte gelesen hat, hab ich vieles nicht mehr verstanden. Ich hab mich ab diesem Moment ehrlich gesagt, dem Ende herbei gesehnt und gehofft dass doch noch etwas spannendes passiert.

Fazit:

Eigentlich eine nette Geschichte für Zwischendurch, die mich aber stellenweise etwas verwirrt hat und mir auch stellenweise nicht so gefallen hat. Meine Erwartungen an das Buch wurden allerdings nicht erfüllt. Deswegen gibt es für diese Geschichte 3 Sterne.

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