Heaven – Stadt der Feen von Christoph Marzi

heaven_stadt_der_feenVerlag: Arena
Seiten: 358
Erscheinungsdatum: 15. August 2009
Bewertung: 3 Sterne

Kurzbeschreibung:

London – das ist seine Stadt. Und über den Dächern von London – dort hat David sein zweites Zuhause gefunden. Hier oben kann er den Schatten der Vergangenheit entfliehen. Bis er eines Tages auf ein Mädchen trifft, das alles auf den Kopf stellt, woran er bisher geglaubt hat. Ihr Name ist Heaven. Sie ist wunderschön. Und sie behauptet kein Herz mehr zu haben. Ehe David begreifen kann, worauf er sich einlässt, sind sie gemeinsam auf der Flucht. Und sie werden nur überleben, wenn sie Heavens Geheimnis lüften.

Meine Meinung:

David arbeite in einem kleinen Buchladen, meiste muss er Bücher für Kunden ausliefern. Immer wenn er das tut sucht er den Weg über die Dächer Londons.
Als er wieder einmal auf dem Weg zu einem Kunden ist, trifft er auf Heaven auf einem der Dächer. Sie ist völlig durch den Wind und behauptet kein Herz mehr zu haben. David glaubt ihr erst nicht, immerhin steht sie vor ihm und redet mit ihm. Doch Heaven wird verfolgt und David nimmt sie mit zu sich. Daraufhin versuchen die beiden heraus zu finden was mit Heaven passiert ist und warum sie verfolgt.

David ist aus seiner Heimat abgehauen und nach London gekommen, im Buchladen findet er eine neue Arbeit und ein zu Hause.
Als er auf Heaven trifft glaubt er ihr erst nicht so richtig, doch er will ihr helfen. Und begibt sich dabei auf ein Abenteuer.
David ist ein sehr ruhiger Typ, Anfangs glaubt er Heaven nicht, doch er merkt selber dass etwas nicht stimmt. Nach und nach lüften sich die Geheimnisse.
Heaven zu beschreiben fällt mir sehr schwer, sie ist sehr undurchsichtig und man weiß eigentlich nicht woran man bei ihr ist.

Am Anfang gibt es gleich mal Aktion bzw. man wird durch den Prolog mitten in die Geschichte geworfen. Aber irgendwie dumpelt das Buch die ganze Zeit so vor sich hin. Es dauert lange bis man endlich mal einen Anhaltspunkt erhält bzw. die Geheimnisse langsam aufgedeckt werden.
Das Ende war für mich dann auch ein bisschen vorhersehbar.

Die Geschichte ist aus der Sicht von David geschrieben, es gibt eine Handvoll kurze Zwischenspiele von anderen Charakteren, aber die meiste Zeit liest man aus der Sicht von David.
Der Schreibstil des Autors ist richtig angenehm zu lesen.

Fazit:

Die Geschichte ist ganz nett für Zwischendurch. Allerdings fehlt mir persönlich die Spannung und die Gefühle zwischen den Zeilen. Deswegen vergebe ich 3 Sterne.

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