Marie Marne und das Tor zur Nacht von Christoph Werner

Verlag: Osburg Verlag 
Seiten: 248
Erscheinungsdatum: 18. Februar 2014
Bewertung: 3 Sterne

Kurzbeschreibung:

`Schlafen Sie nicht, wenn Sie müde sind! Schlafen Sie, wenn Sie Lust dazu haben!´ Mit diesem Slogan wirbt eine mysteriöse New Yorker Firma. Wer schlafen für vergeudete Zeit hält, kann in ihren Filialen eine patentierte Brille aufsetzen und einen besonderen Traum träumen danach bleibt er wach! Drei Tage, fünf Tage, zwei Wochen. Doch der ewige Tag verwandelt die Menschen. Bei Maries Vater geht etwas schief. Er bleibt in seinem Traum gefangen. Die Dreizehnjährige setzt Himmel und Hölle in Bewegung, um ihn zurückzuholen. Als Marie begreift, dass sie damit die ganze Welt in eine globale Katastrophe stürzt, versucht sie zu retten, was zu retten ist. Ein Albtraum! Mit jeder verstreichenden Minute wächst das Chaos auf der Erde.

Meine Meinung:

Marie Vater gönnt sich regelmäßig eine ADI Traum, dadurch kann er Tage lang wach bleiben ohne Schlafen zu müssen. Die Firma ADI hat dies möglich gemacht.
Doch plötzlich fällt Maries Vater in einen Schlaf und niemand kann ihm helfen oder ihn wecken. Marie ist völlig verzweifelt, bis ein geheimnisvoller Mann auftaucht und Marie erklärt, dass nur sie ihren Vater retten kann. Doch Marie weiß nicht dass das gefährlich werden kann und die Welt verändern wird.

Marie ist dreizehn und in meinen Augen leichtgläubig und naiv. Sie vertraut dem fremden Mann viel zu schnell ohne die Dinge zu hinterfragen. Klar sie will ihrem Vater helfen, aber ein bisschen mehr Menschenkenntnis hätte hier nicht geschadet
Dies mag vielleicht auch an ihrem Alter liegen, immerhin ist Marie erst 13. Ich hätte mir an dieser Stelle einen älteren Charakter gewünscht.
Neben Marie gibt es noch einige andere Charakter, u.a. spielt Maries Vater am Anfang des Buches eine wichtige Rolle. Aber auch andere Charaktere spielen eine Rolle in diesem Buch, aber mehr oder weniger nur kleinere Rollen, die größte Rolle hält eben Marie inne.
Die Geschichte hat in meinen Augen potential, aber die Umsetzung gefiel mir leider nicht so. Manches ging mir einfach zu schnell und man hätte das eine oder andere vielleicht etwas ausführlicher beschreiben können.
Trotzdem war es eine nette Geschichte, die man Zwischendurch mal lesen kann. Der Schreibstil des Autors ist recht angenehm zu lesen, so dass man das Buch recht schnell durch hat.

Fazit:

Eine nette Geschichte für Zwischendurch, die durchaus Potential hatte, aber mir einfach zu wenig umgesetzt wurde. Sie hätte ruhig etwas ausführlicher beschrieben werden können. Außerdem hätte es mir gefallen wenn Marie älter und dadurch reifer wäre. Deswegen gibt es für dieses Buch 3 Sterne.

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