Himmelhoch – Alles neu für Amelie von Franziska Fischer

 

Verlag: cbt
Seiten: 384
Erscheinungsdatum: 11. September 2017
Bewertung: 3 Sterne

Kurzbeschreibung:

Amelie braucht das Rauschen der Ostsee-Brandung und den Wind in ihren Haaren. Der Umzug in den kleinen Küstenort hat ihr gut getan – langsam vergisst sie, was in Berlin war. Sie genießt den Sommer auf dem Pferdehof mit Isabella, die Gespräche mit Isas Bruder Linus, dem sie Tipps für sein erstes Date gibt, und die Vespa-Ausflüge mit ihrem besten Kumpel Salim. Es geht doch nichts über beste Freunde. Und dann ist da auch noch diese Party, auf der sie den süßen Musiker Brar kennenlernt …

Meine Meinung:

Amelie zieht mit ihrer Familie von Berlin an die Ostsee, hier hat ihre Familie ein Haus gekauft. Endlich hat sie ein eigenes Zimmer und muss sich ihr Zimmer nicht mehr mit ihrem kleinen Bruder Paul teilen.
Isabella die Amelies neue Nachbarin ist, will sie sofort in ihre Clique aufnehmen, doch Amelie hat etwas Anlaufschwierigkeiten. Viel lieber genießt sie die Zeit mit ihrem besten Freund Salim, mit dem sie jetzt wieder mehr Zeit verbringen kann. Doch dann scheint es so, als wenn sich zwischen Salim und Isabella etwas anbahnt.

Zu Anfang muss man sagen, dieses Buch geht nicht nur um Amelie, es ist eher drei geteilt. Man erfährt von Amelie, aber auch von Isabella und Linus und erlebt so die Moment der drei.

Amelie ist von den drei die ruhigste, sie hat wenig Freunde und liest viel lieber. Sie genießt es für sich zu sein und sucht nicht gerade den Anschluss. Doch ganz langsam taut sie auf und findet in den Zwillingen vielleicht doch Freunde.

Isabella ist eine Person die ich schlecht einschätzen konnte. Sofort zeigt sie Interesse an Salim und überlegt wie sie ihn für sich begeistern kann. Dabei fragt man sich als Leser wirklich, geht es ihr um Amelie oder doch nur um Salim.

Linus ist der ruhiger der beiden Zwillinge und Anfangs kann er nicht viel mit Amelie anfangen, bis zu einem bestimmten Tag. Ab da verstehen sich die beiden besser und führen immer wieder Gespräche. Linus war mir Anfangs nicht ganz sympathisch, aber er wird von Kapitel zu Kapitel netter und man schließt ihn irgendwann ins Herz.

Aber ehrlich gesagt hatte ich an die Geschichte andere Erwartungen, die Geschichte dümpelt eigentlich die ganze Zeit so vor sich her ohne dass groß etwas passiert. Es sind die kleinen Alltagsprobleme der drei die erzählt werden, aber die Geschichte geht nicht tiefer. Das fand ich persönlich etwas schade und ich hätte mir hier einfach mehr gewünscht. Deswegen bin ich mir auch noch nicht sicher ob ich zum nächsten Band greifen werde.

Fazit:

Irgendwie hatte ich andere Erwartungen an die Geschichte. Der Verlauf dümpelt so vor sich her, ohne dass es große Spannung oder Emotionen gibt. Daher vergebe ich 3 Sterne.

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