Der Sommer, als du wiederkamst von Emily Martin

 

Verlag: dtv
Seiten: 320
Erscheinungsdatum: 7. Juli 2017
Bewertung: 3 Sterne

Kurzbeschreibung:

Im Wegrennen und Verdrängen war die 17-jährige Harper schon immer gut. Deshalb hat sie sich auch von Declan getrennt, ihrem Kindheitsfreund und ihrer ersten Liebe, weil sie Angst hatte, dass sie eine Fernbeziehung nicht aushält. Und deshalb spricht sie im Moment auch fast gar nicht mit ihrer Mutter, die erfahren hat, dass sie Krebs hat. Nun kommt Declan für die Sommerferien aus dem Internat zurück. Und alles an ihm ist anders. Er ist größer, kräftiger und noch attraktiver. Harper muss schmerzlich feststellen, dass er für sie noch immer der Einzige ist. Aber Declan will nicht mehr mit ihr reden …

Meine Meinung:

Harper erfährt das ihre Mutter Brustkrebs hat und irgendwie kann sie damit gar nicht umgehen. Mit ihrer Freundin Sadie stürzt sie sich ins Partyleben und versucht das Ganze zu verdrängen. Dabei knutscht sie immer wieder mit den unterschiedlichsten Jungs herum, denn sie möchte auf andere Gedanken kommen. Den Declan ihr Kindheitsfreund und erste Liebe ist zurück. Doch der Start zwischen den beiden ist mehr als holprig.

Harper verdrängt und vergisst gern. Deswegen stürzt sie sich immer wieder ins Partyleben und sucht sich Jungs bei denen sie vergessen kann. Anstatt sie über das spricht was sie bewegt. Manchmal hätte ich sie einfach gern geschüttelt und zum Reden animiert.

Declan war mir ein bisschen ein Rätsel, Anfangs konnte ich ihn nicht einschätzen. Aber irgendwie merkt man schnell dass er Harper noch gern hat. Auch wenn sie das nicht so richtig sehen will.
Declan ist ein netter Charakter, aber das war es auch schon.

Eigentlich mag ich ja solche Geschichten richtig gern und sie hat auch einige wirklich gute Szenen die mir gefallen haben. Aber den Schluss finde ich zum Beispiel mehr als dürftig. Es bleiben einfach zu viele offene Fragen. Und so was mag ich gar nicht. Hier hätte ich mir noch mindestens ein weiteres Kapitel oder eine Epilog gewünscht.

Fazit:

Die Geschichte hat echt potential und es gibt viele Szenen die mir richtig gut gefallen haben. Aber eben auch einige die mir nicht so gut gefallen haben. Und das Ende ist einfach viel zu offen und man bleibt als Leser voller Fragen zurück. Deswegen vergebe ich 3 Sterne.

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2 comments

  1. Madame Lustig says:

    Hallo liebe Nadine,
    dass Harper bei Jungs versucht hat zu vergessen hat mir, anders als dir, gut gefallen. Nicht, weil ich so ein Verhalten gut heiße, sondern weil ich es für einen mit sich selbst überforderten Teenager glaubwürdiger finde, als wenn sie sich von Anfang an reif verhalten und darüber geredet hätte.

    Mein größtes Problem mit dem Buch war, dass ich die Zeitangaben anfangs doch sehr verwirrend fand. Dass Harper von unterschiedlichen Ereignissen geredet hat, wurde mir erst klar, als sich die Fragezeichen schon eingenistet hatten und das nervte mich sehr.

    Ganz liebe Grüße,
    Maike

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