Hundert Namen von Cecelia Ahern

Verlag: Krüger Verlag
Seiten: 400
Erscheinungsdatum: 25. Oktober 2012
Bewertung: 4 Sterne

Kurzbeschreibung:

Eine geheimnisvolle Namensliste ist alles, was sie hat. Die Liste ist ein Vermächtnis. Und ihre einzige Chance … Die junge Journalistin Kitty Logan ist am Tiefpunkt: Durch einen schweren professionellen Fehler hat sie fast das Leben eines Menschen zerstört. Und damit auch ihren eigenen Ruf, ihre Karriere und den Glauben an sich selbst. Da bittet ihre Mentorin sie, einen Artikel für sie zu übernehmen. Und auf einmal steht Kitty da mit einem Abgabetermin und einer Liste mit hundert Namen. Hundert Menschen, über die niemand etwas weiß …

Meine Meinung:

Kitty hat es im Leben nicht gerade leicht, sie hat sich auf eine Reportage gestürzt und dabei die falschen Schlüsse gezogen. Jetzt muss die mit den Konsequenzen leben.
Endlich schafft sie es ihre kranke Freundin Constance im Krankenhaus zu besuchen, dabei berichtet Constance ihr von einer Idee für einen neuen Zeitungsartikel. Doch Kitty hat nicht mehr die Gelegenheit mit Constance über den Artikel zu sprechen, denn als sie endlich den Umschlag in den Händen hält und zu Constance will, geht es dieser schlechter und sie verstirbt noch am gleichen Abend.
Kitty möchte unbedingt Constances letzten Artikel schreiben, doch als sie den Umschlag öffnet findet sie nur eine Liste mit 100 Namen. Kitty hat keine Ahnung was sie damit anfangen soll, trotzdem fängt sie an verschiedene Leute auf der Liste zu kontaktieren.
Neben der Liste und dem Artikel geht es in ihrem Leben ziemlich rund, durch ihre Fehlentscheidung wird ihre Wohnung immer wieder Ziel zahlreicher Attacken.
Ihr Chef Pete ist auf einmal freundlich, charmant zu ihr. Richie, ihr alter Studienkollege taucht auf und dann wäre da noch Steve ihr bester Freund, der ihr so gut es geht zur Seite steht.
 
Am Anfang war mir Kitty total unsympathisch, der totale Ich-Mensch. Ich hab meinen Job verloren, Ich werde nie wieder das und das tun können usw. Dabei hat sie nicht einen Gedanken an den Menschen verschwendet, dessen Leben sie zerstört hat.
Es hat wirklich ein paar Kapitel gebraucht, bis sie mir endlich sympathisch wurde. Sie hat in dem Buch eine Wandlung durch gemacht und durch Constance zu sich selber zurück gefunden.
 
Natürlich lernen wir in dem Buch nicht alle 100 Personen von der Liste kennen, das wäre wirklich etwas viel. Aber die Geschichte von sechs Personen erfahren wir genauer und sie waren wirklich interessant zu lesen.
Ehrlich gesagt haben mich diese Geschichten und was die Menschen auf der Liste miteinander verbindet, zeitweise mehr interessiert wie Kitty selber. Die Geschichten der sechs Personen hat mich sogar Zeitweise zu Tränen gerührt.
 
Jetzt kommt das große ABER – das Ende. Oh wie ich solche offenen Enden hasse. Hier bleiben wirklich so viele Fragen offen, so viele Dinge ungeklärt. In solchen Fällen würde ich mir dann doch gern einen Epilog wünschen, wo wenigstens kurz erwähnt ist wie es weiter gegangen ist und ob sich alles geklärt hat.
Vielleicht will sich die Autorin auf offen halten einen zweiten Teil zu schreiben, was ich mir allerdings nicht vorstellen kann und ich wüsste auch nicht ob ich ihn lesen würde.

Fazit:

Wegen des offenen Endes und weil mir die Geschichte der sechs Personen besser gefallen hat, wie die um die Hauptperson gibt es für diesen Roman nur 4 von 5 Sternen.
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