Es duftet nach Sommer von Huntley Fitzpatrick

Verlag: cbj
Seiten: 480
Erscheinungsdatum: 29. April 2014

Bewertung: 5 Sterne

Kurzbeschreibung:

Die 17-jährige Gwen kann es nicht fassen: Ausgerechnet der größte Fehler ihres Lebens, Cassidy Somers, lässt sich dazu herab, den Sommer über auf ihrer Heimatinsel als Gärtner zu jobben. Anders als Gwen, die befürchtet, sich wie ihre Eltern mit miesen Jobs durch Leben schlagen zu müssen, ist er einer der reichen Kids vom Festland. Doch Gwen träumt davon, dem allen zu entfliehen. Nur was würde das für ihr Leben bedeuten? Gwen verbringt einen berauschenden Sommer auf der Suche nach Antworten darauf, was ihr wirklich wichtig ist, an ihrem Zuhause, den Menschen, die sie liebt und schließlich an sich selbst. Und an Cassidy, der sie in einen verwirrenden Gefühlstaumel zwischen magnetischer Anziehungskraft und köstlicher Unsicherheit stürzt.

Meine Meinung:

Gwen hat im März einige Fehler begangen, einer davon war Cassidy Somers. Und ausgerechnet dieser taucht dieses Jahr auf Gwens Heimatinsel auf und macht den Gärtnerjob.
Gwen kann nicht verstehen was er hier will, immerhin haben seine Eltern Geld und er braucht deswegen nicht zu jobben, im Gegensatz zu ihr.

Doch auch wenn Cass einer ihrer schlimmsten Fehler war, so fühlt sie sich auch wohl in seiner Nähe. Die beiden näher sich langsam wieder an, müssen aber einige Hürden meistern, die einfach zwischen ihnen stehen.

Gwen ist 17, meistens jobbt sie bei ihrem Vater doch diesen Sommer wird sie als Gesellschafterin für eine alte Dame eingestellt, die einen Unfall hatte. So trifft Gwen viel öfter auf Cass wie ihr lieber ist.
Doch Cass sucht auch immer wieder die Nähe von Gwen.
Man merkt schnell dass Gwen mehr für Cass empfindet und fragt sich die ganze Zeit was wohl zwischen den beiden vorgefallen ist. Erst irgendwann im Laufe des Buches erhält man durch einen Rückblick von Gwen den Einblick auf die Vergangenheit der beiden. Gwen ist verantwortungsbewusst und kümmert sich rührend um ihren Bruder Emory, aber manchmal ist sie auch unsicher und tut etwas, was sie vielleicht nicht tun sollte.
Cass ist der Sohn aus reichem Hause, immer nett und charmant. Man merkt sofort dass er mehr für Gwen empfindet, aber nicht so richtig mit der Sprache raus rücken will.
Eigentlich hätte man beide einfach mal schütteln sollen, damit sie den Mund aufmachen und miteinander reden. Vor allem über das was vorgefallen ist. Daran tragen ja irgendwie beide Schuld.

Die Geschichte ist süß, auch wenn Gwen und Cass irgendwie einen Eiertanz umeinander aufführen. Klar ist die Sache auch ein bisschen vorhersehbar, tut aber der Geschichte keinen Abbruch.
Den es geht hier nicht nur um Gwen und Cass, sondern es gibt viele kleinen Nebenschauplätze die einfach zur Geschichte dazu gehören.
Da wäre zum Beispiel Gwens Cousin Nic, der mit Gwens bester Freundin zusammen ist, oder aber der kleine Bruder Em.
Auf jeden Fall macht es Spaß in Gwens Leben einzutauchen und den Sommer mit ihr, ihren Freunden, ihre Familie und Cass zu verbringen.

Fazit:

Ein schönes Sommerbuch, das ich unbedingt noch lesen wollte, bevor der Sommer ganz verschwunden ist. Die Geschichte ist süß und es macht Spaß in Gwens Welt einzutauchen. Deswegen vergebe ich 5 Sterne.
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