Belle et la magie: Hexenherz von Valentina Fast

 

Verlag: Impress
Seitenzahl: 388
Buchreihe: Ja (Band 1)
Erscheinungsdatum: 1. September 2016
Bewertung: 5 Sterne 

Kurzbeschreibung:

Die 17-jährige Isabelle Monvision lebt in den Tiefen eines so geheimen Walds, dass niemand ihn betreten kann, ohne vorher in einen festen Schlaf zu verfallen. Wie alle Hexenmädchen ihres Dorfs muss sie von Kindesbeinen an nicht nur Rechtschreibung und Mathematik lernen, sondern sich auch in der Zauberei üben. Dass das nicht immer so klappt, zeigt sich, als Belle auf einer Pariser Studentenparty den gut aussehenden, aber viel zu arroganten Gaston in eine Kröte zu verwandeln versucht – was ihr nicht ganz gelingt. Doch Belle ist nicht nur irgendeine Hexe, sondern die Tochter der Hexenkönigin, und hat für ihre Fehler geradezustehen. Um den Zauber wieder rückgängig zu machen, muss sie Gaston in den Magischen Wald bringen. Worauf er nur gewartet hat…

Meine Meinung:

Isabelle ist siebzehn Jahre alt und lebt mit ihrer Mutter und der Hexengemeinschaft im geheimen Wald. Doch sie kann jederzeit in die Menschenwelt gehen. Und so ist sie mit ihrem besten Freund Vincent auf einer Party als sie auf Gaston trifft. Dieser beleidigt Vincent und so geht mit Belle, wie Isabelle von ihren Freunden genannt wird, das Temperament durch und sie will Gaston in einen Frosch verwandeln. Doch ihr Zauber geht schief, am nächsten Tag erfährt sie dass sie ihn doch verzaubert hat. Belle muss die Sache wieder rückgängig machen und deswegen Gaston mit in ihr Dorf nehmen. Dabei ahnt sie nicht dass genau das der Plan von Gaston war. Doch das Auftauchen von Gaston ist nicht das einzige was Belles Leben plötzlich durcheinander bringt.

Belle, ist die Tochter der Leiterin des Hexenzirkels. Ihr Mutter verlangt sehr viel von ihr und Belle muss mehr lernen als andere Hexen, den sie soll einmal den Zirkel leiten.
Belle ist eine starke junge Hexe, sie selten Schwäche zeigt. Dabei sieht es innerlich ganz anders in ihr aus. Sie hat eine bezaubernde Art, die sie einfach nur liebenswert macht. Sowohl bei anderen Personen, also auch beim Leser.
Belle habe ich von Anfang an ins Herz geschlossen.

Gaston ist charmant, sieht verdammt gut aus und flirtet Belle sofort auf der Party an. Schon im Prolog erfahren wir das er Belle gesucht hat. Aber warum erfahren wir leider in diesem Teil noch nicht.
Doch Gaston ist auch arrogant und weiß das er gut aussieht, deswegen wird er von Belle auch verzaubert. Anfangs benimmt er sich unmöglich und ich hätte nie gedacht dass ich diesen Charakter mal mögen würde. Doch im Laufe des Lesens ist das einfach so passiert. Auch wenn es mir wie Belle ergeht und ich noch nicht weiß welcher Gaston der echte ist.

Vincent ist Belles bester Freund seit Kindertagen. Aber ehrlich gesagt wurde ich anfangs einfach nicht warm mit ihm. Ich habe ihn und sein Verhalten einfach nicht verstanden. Erst im Laufe des Buches machte es dann klick um dann doch wieder ganz anders zu kommen.
Ähnlich ging es mir mit Belles bester Freundin Sandrine. Auch hier wusste ich anfangs nicht wie ich sie einordnen soll und welche Rolle sie in dieser Geschichte noch spielen wird.

Ich muss ja ehrlich zu geben, anfangs war der Einstieg etwas schwer. Ich kam nicht so richtig mit der Geschichte zu Recht. Erst ab einem bestimmten Punkt den ich hier nicht benennen kann, packte mich die Geschichte und beschwerte mir eine schlaflose Nacht weil ich es ab diesem Moment in einem Ruck durch gelesen habe.

In dieser Geschichte gibt es so viel zu entdecken, so viel Neues und es macht einfach Spaß mit Belle das ganz zu erleben. Den die Geschichte spielt aus der Sicht von Belle. Wobei wir anfangs noch ein paar Kapitel aus der Sicht von Gaston haben. Diese habe ich ehrlich gesagt gegen Ende des Buches vermisst, weil ich gern einen kleinen Einblick in seine Sicht bekommen hätte.
Außerdem gibt es dann noch ein paar Kapitel aus der Sicht von Sandrine, die wiederrum wirklich interessante Einblicke gegeben haben.

Endlich eine neue Geschichte von Valentina Fast, doch trotzdem habe ich das Lesen eine paar Tage vor mir her geschoben. Das lag aber eher daran das ich genau wusste das mir ihre Geschichten viel zu gut gefallen und ich es nicht mag so lange auf den nächsten Band warten zu müssen. Aber jetzt habe ich es zu Ende gelesen und muss leider warten, ich hoffe nicht allzu lange.

Fazit:

Auch wenn mit der Einstieg nicht gerade leicht viel, konnte mich Valentina Fast wieder total überzeugen. Mit Belle et la magie: Hexenherz hat sie einen wundervollen Auftakt mit außergewöhnlichen Charakteren geschafft und ich kann es kaum erwarten weiterzulesen. Deswegen vergebe ich 5 Sterne.


Die „Belle et la magie“ Reihe

Band 1: Belle et la magie: Hexenherz
Band 2: Belle et la magie: Hexenzorn

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