Malou. Diebin von Geschichten von Lisa Rosenbecker

 

Verlag: Impress
Seitenzahl: 247
Erscheinungsdatum: 4. August 2016
Bewertung: 5 Sterne 

Kurzbeschreibung:

Jeder weiß, dass der Kuss einer Muse auch aus dem gewöhnlichsten Menschen einen gefeierten Autor machen kann. Doch die wenigsten wissen um die Anti-Musen, wie Malou Winters eine ist. Als Tochter einer Normalsterblichen und einer Romanfigur hat sie von der versteckten Zwischenweltbibliothek aus Zugang zu sämtlichen Londoner Buchwelten, die jemals erdacht und aufgeschrieben wurden. Statt jedoch zu inspirieren, ist es ihre Bestimmung, nicht zu Papier gebrachte Ideen zu finden und zu löschen. Eine Lebensaufgabe, die sie nicht selten frustriert, vor allem da in letzter Zeit etwas mit den Personen, zu denen ihre Aufträge sie führen, nicht zu stimmen scheint. Und dann gerät sie auch noch ins Visier eines nicht unattraktiven jungen Mannes, der gefährlich nah dran ist, ihre wahre Identität zu erraten…

Meine Meinung:

Malou Winters ist die Tochter einer Normalsterblichen und eines Antagonist, einer Romanfigur. Deswegen hat sie eine Begabung als Anti-Muse. Ihre Bestimmung ist es unbrauchbare Ideen zu finden und dann zu löschen, dazu reicht ein Kuss von ihr aus.
Doch plötzlich läuft ein Auftrag schief und die Person die Malou ihrer Idee berauben soll, ist plötzlich tot. Als dann auch noch ein zweiter Todesfall auftaucht gerät Malou plötzlich ins Visier der Ermittler. Wie soll sie nur da wieder heraus kommen? Und was hat es mit den Todesfällen auf sich?

Malou hadert mit ihrem Leben als Anti-Muse, ist es gerecht das sie den Leuten ihre Ideen nimmt? Doch laut Mrs Patton, der Leiterin der Agentur, ist das für das Gleichgewicht zuständig.
Malou ist in Bezug auf die Buchwelt recht unwissend, im Laufe der Geschichte kann sie aber mit der Hilfe von ihrer Freundin Emma und anderen Personen mehr herausfinden.
Malou ist ein sympathischer Charakter, den man recht schnell ins Herz schließt.

Lansbury arbeitet bei Scoutland Yard und schaut meist recht gries grimmig drein. Er wird sofort auf Malou aufmerksam und verdächtigt sie.
Lansbury kann aber auch ganz sympathisch und nett sein, das dauert aber ein bisschen. Aber eigentlich ist er ein ganz netter Kerl.

Malous Mutter arbeitet ebenfalls bei Scotland Yard und hat dort einen ziemlich hohen Posten, deswegen kann sie Malou so gut es geht helfen. Vor allem da sie über Malous Tätigkeiten als Anti-Muse Bescheid weiß.
Malous Mutter ist wirklich eine tolle und sympathische Mutter.

Mein Lieblingscharakter ist aber eindeutig Sheldon. Wer das ist müsst ihr aber selber herausfinden. Auf jeden Fall beschert er uns einige lustige Szenen.

Ehrlich gesagt wollte ich diese Geschichte gar nicht lesen, weil mich die Kurzbeschreibung so gar nicht angesprochen hat. Aber dann habe ich auf einem Blog eine Rezension zu dieser Geschichte gelesen. Dieser hörte sich einfach super an und ich musste die Geschichte lesen und gerade das habe ich nicht bereut. Im Gegenteil, ich ging ohne große Erwartungen an das Buch heran und es hat sich dann als ganz tolle Geschichte entwickelt.
Das Ende fand ich dann wirklich interessant und vielleicht hat es sich ja wirklich so zugetragen 😉

Fazit:

Malou. Diebin von Geschichten ist wirklich eine lesenswerte Geschichte, die dem Leser wirklich interessante Einblicke in das Leben von Malou und die Geschichtenwelt gibt. Es macht Spaß hier einzutauchen, deswegen vergebe ich 5 Sterne.

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