Mein Herz zwischen den Zeilen von Jodi Picoult

Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 288
Erscheinungsdatum: 19. Juli 2013
Bewertung: 2 Sterne

Kurzbeschreibung:

»Hilf mir« – Deliah kann es kaum fassen, als sie diese Nachricht in ihrem Lieblingsbuch findet. Offensichtlich hat Oliver, der umwerfend gut aussehende Prinz der Geschichte, die Bitte speziell für sie hinterlassen. Und tatsächlich: Schnell stellen die beiden fest, dass sie über die Grenzen der Buchseiten hinweg miteinander sprechen können. Doch das reicht ihnen schon bald nicht mehr aus. Oliver ist schon lange genervt von seinem Märchen, das er immer wieder durchspielen muss, sobald ein Leser das Buch aufschlägt. Und er findet Gefallen an Deliah, die so anders ist als die langweilige Prinzessin Seraphima, die er sonst immer küssen muss. Da ist es doch klar, dass er endlich zu ihr will! Und Deliah: Die hat sich längst Hals über Kopf in ihren Märchenprinzen verliebt. Und ist begeistert von der Idee, Oliver aus dem Buch herauszuholen. Doch wie können die beiden es schaffen, die Grenzen zwischen ihren so unterschiedlichen Welten zu überwinden? Zusammen mit ihrer Tochter Samantha hat die bekannte Bestseller-Autorin Jodi Picoult einen Liebesroman geschrieben – mitreißend, märchenhaft, unwiderstehlich!

Meine Meinung:

Ohje, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Also Deliah findet in der Schulbibliothek ein Märchenbuch und ist total begeistert davon. Sie liest nur noch dieses Buch und kapselt sich total von der Außenwelt ab. Doch plötzlich verändert sich das Buch vor ihren Augen und der Märchenprinz spricht zu Deliah. Prinz Oliver möchte nur eines, raus aus der Geschichte. Deliah die sich nach Oliver sehnt versucht Oliver zu helfen in die wahre Welt zu kommen.
Am Anfang hat mir das Buch noch gefallen, aber irgendwann kam ich an einen Punkt wo ich dachte, wann ist das Buch endlich zu Ende. Ehrlich gesagt war es mir Stellenweise einfach zu kitischig.
Deliah mochte ich am Anfang noch, doch irgendwann ging meine Sympathiekurve für sie leider nach unten. Deliah ist total versessen auf dieses Märchenbuch und auf Oliver. Sie nimmt ihre Umwelt kaum noch war und stößt sogar ihre beste Freundin vor den Kopf. Das Buch steht über allem. Und ihre einzige Sorge gilt wie sie Oliver aus dem Buch bekommt.
Oliver ist der typische Märchenprinz, vielleicht mochte ich ihn deshalb nicht. Oder weil er eben der typische Märchenprinz ist, der alles hat aber unzufrieden ist. Er hasst es seine Rolle zu spielen und will aus dem Buch heraus oder eben das Deliah zu ihm kommt. Er denkt dabei manchmal nur an seine Wünsche ohne dabei an andere zu denken.
Zu den sonstigen Figuren kann man nur wenig sagen, weil sie immer nur kurze Szenen haben und dabei nie in die Tiefe gegangen wird. Das finde ich sehr schade, weil ich z.B. denke dass Jules eine wundervolle Freundin für Deliah wäre.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Oliver und Deliah erzählt. Zwischendrin bekommt man dann immer noch das eigentliche Märchen aus dem Buch zu lesen.
Es war ganz nett das Märchen zu lesen, aber das hätte ich jetzt nicht unbedingt gebraucht. Leider hat mich der Schreibstil der Autorin auch nicht wirklich gefesselt. Manchmal bin ich einfach abgeschweift.

Fazit:

Das Buch und die Geschichte hat wirklich potential, aber irgendwie hat mir das Ganze nicht gefallen. Ab der Hälfte des Buches habe ich mich wirklich gequält und das Ende herbei gesehnt. Deswegen gibt es nur 2 Sterne.

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