Das Leben ist keine Pralinenschachtel von Melina Marchetta

Verlag: Ravensburger Buchverlag
Seiten: 288
Erscheinungsdatum: 1. Juni 2011
Bewertung: 3 Sterne

Kurzbeschreibung:

Neue Schule, neues Glück? Francesca hat da so ihre Zweifel. Seit Schuljahresbeginn besucht sie das St. Sebastian, ein Jungengymnasium, das seine Tore erst vor Kurzem für Mädchen geöffnet hat. Die Schüler dort sind eine einzige Katastrophe. Unkultiviert, eitel und rücksichtslos – mit einem Wort: Machos. Und zu Hause herrscht auch schon länger der Ausnahmezustand. Doch Francesca lässt sich nicht unterkriegen. Ihr Motto: „I will survive!“

Meine Meinung:

Francescas alte Schule ging nur bis zur 10 Klasse, seit dem neuen Schuljahr geht Francesca nach St. Sebastian, weil ihre Mutter Mia das so will. Francesca ist nicht gerade glücklich darüber, vor allem da ihre Freundinnen auf eine andere Schule gehen.
Und eines Morgens ist alles anders. Francescas Mutter steht nicht in der Küche als sie runter kommt und weder sie noch ihre Bruder Luca haben eine Ahnung was mit ihrer Mutter los ist. Sie bleibt nur noch im Bett und steht nicht mehr auf.
An der Schule läuft es auch nicht besser, die Schule war eine reine Jungenschule und hat dieses Jahr das erste Mal ihre Pforten für Mädchen geöffnet. Die Jungs heißen die Mädchen nicht gerade willkommen. Auch ihre Mitschülerinnen sind total durch geknallt. Und dann ist da noch der machohafte Will. Wie soll Francesca das nur alles überstehen?
Francesca muss gerade einiges in ihrem Leben aushalten, in der neuen Schule ist sie nicht glückliche. Sie hat keine Freunde dort und die Jungs behandeln sie wie Luft. Dann ist da noch die Sache mit ihrer Mutter und keiner will ihr sagen  was los ist, sie weiß nur das ihre Mutter die ganze Zeit im Bett verbringt.
Doch langsam ändert sich ihr Leben an der Schule, Francesca lernt ihre Mitschüler und Mitschülerinnen besser kennen und merkt dass diese gar nicht so durch geknallt sind. Doch auch wenn sich die Situation in der Schule ändert, so wird sie zuhause immer schlimmer. Und Francesca streitet sich immer mehr mit ihrem Vater.
Francescas Vater hätte ich am liebsten öfters mal durch geschüttelt, seine Einstellungen und Haltung gegenüber der Krankheit von Mia, seiner Frau, hab ich nicht verstanden. Er lebt nach dem Motto, es wird alles wieder gut, tut aber nichts dafür. Reden hätte da geholfen, reden mit seiner Frau, mit seinen Kindern.
Aber auch Will hätte ich manchmal ganz gern geschüttelt. Der Kerl wusste einfach nicht was er will.
Francescas Mitschüler und Mitschülerinnen die langsam ihre Freunde werden, sind wirklich toll. Ich glaube ohne diese hätte mir irgendwas gefehlt. Gerade Jimmy und Thomas haben mich oftmals zum Lachen gebracht.

Fazit:

Trotzdem hat mir an der Geschichte irgendwas gefehlt. Ich habe von dem Buch und der Geschichte einfach mehr erwartet. Außerdem bleibt mir am Ende des Buches einfach viel zu viel offen. Deswegen gibt es 3 Sterne.

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