Survive – Wenn der Schnee mein Herz berührt von Alex Morel

Verlag: Egmont INK
Seiten: 256
Erscheinungsdatum: 10. Januar 2013
Bewertung: 3 Sterne

Kurzbeschreibung:

Das hochdramatische Abenteuer einer starken Heldin, die im erbitterten Kampf ums Überleben zu sich selbst findet und dabei ihrer großen Liebe begegnet. Aufreibend, ergreifend und herzzerreißend! Wie durch ein Wunder überlebt Jane einen Flugzeugabsturz mitten in den Rocky Mountains. Ironie des Schicksals – genau für diesen Tag hatte sie ihren Selbstmord geplant. Außer Jane hat es nur noch ein einziger Passagier geschafft: Paul. Gemeinsam schlagen sich die beiden Teenager durch die eisige Wildnis, und dabei erkennt Jane zum ersten Mal seit Langem: Sie will leben. Das ist vor allem Paul zu verdanken, der ihr Bestes zum Vorschein bringt. Nie zuvor hat Jane so etwas für jemanden empfunden, und für diese unverhoffte Liebe wächst sie über sich selbst hinaus …

Meine Meinung:

Jane lebt seit einem Selbstmordversuch in einem speziellen Heim. Sie reißt sich zusammen und sammelt Punkte um an Weihnachten nach Hause fliegen zu können. Was niemand ahnt, sie möchte nicht zu Hause ankommen, sie will sich auf dem Weg dorthin im Flugzeug umbringen. Doch es kommt alles anders.
Als Jane sich gerade auf der Toilette des Flugzeugs befindet um einen Pillencocktail zu nehmen, stürzt das Flugzeugt mit dem sie unterwegs ist ab. Nur sie und Paul überleben den Flugzeugabsturz und Jane begreift durch dieses Erlebnis, sie will leben. Da das Flugzeug auf einem Hochplateau gelandet ist, versuchen Paul und sie weiter zu ziehen um sich zu retten. Es beginnt ein gefährlicher Weg durch Schnee und Eis. Ob die beiden sich retten können?
Jane hat nur eines im Sinn, sich umzubringen. Das hat auch ihr Vater getan und andere seiner Familienmitglieder. Diese Sät wurde gesät, als Janes Vater sich umgebracht hat. Seitdem hat sie ähnliche Gedanken und schon zwei Versuch hinter sich.
Irgendwie konnte ich Jane nicht verstehen, aber ich war auch noch nie in solch einer Situation wie sie, vielleicht würde ich dann anders denken. Was mich auch etwas stört ist das Jane keinerlei Gedanken an ihre Mutter verschwendet. Diese musste schon darunter leiden das Janes Vater sich umgebracht hat. Einen zweiten Selbstmord in der Familie würde sie wahrscheinlich nicht verkraften.
Paul ist außer Jane der einzig andere Überlebende des Flugzeugunglücks. Am Anfang benimmt sich Paul wie ein Arschloch Jane gegenüber, was aber daran liegt das er nervös und er nicht wirklich weiß was er tun soll. Aber ohne Paul würde Jane einfach beim Flugzeug bleiben und wahrscheinlich nie gefunden werden. Die beiden brauchen sich gegenseitig um weiter zu kommen, denn ohne den jeweils anderen würden sie nicht vorankommen. Dabei kommen sich die beiden auch langsam näher.
Das Ende hat mich total umgehauen, ich hab es mir kurz vor Jane gefunden wurde schon gedacht. Trotzdem hatte ich die Hoffnung das Paul überleben würde und das sie zusammen glücklich werden und das ganze bis zum Ende durch stehen. Dass er stirbt hat mich total traurig gemacht.
Die Geschichte war eigentlich ganz nett, aber mir wurde z.B. zu genau erzählt wie die zwei jetzt ewig an einem Fels hoch klettern und dabei jedes genaue Detail erklärt. Das war für mich eher uninteressant und es gab eben ein paar so Stellen.
Oder aber als Jane noch einmal im Flugzeug nach verschiedenen Sachen sucht, sie kann komischerweise alles in ihrer Jacke unterbringen, was total unlogisch ist. Ich weiß manchmal ist in Büchern nicht alles logisch, aber wie kann sie einen Schlafsack und Klamotten für Paul in ihrer Jacke unterbringen.
Es gibt viele verschiedene Kleinigkeiten die mich gestört haben oder für mich einfach unlogisch waren, das oben waren eben nur zwei Beispiele.
Mit dem Schreibstil der Autorin kam ich eigentlich recht gut zu recht. Die ganze Geschichte wird aus der Sicht von Jane erklärt,  wodurch man den perfekten Einblick in ihr Gefühlsleben hat.

Fazit:

Die Geschichte war nett zu lesen, aber mir fehlte etwas die Spannung an manchen Stellen. Außerdem habe ich einfach mehr erwartet als das was wirklich kam. Die Geschichte hat potential, wurde aber in meinen Augen nicht ausgeschöpft. Deswegen gibt es 3 Sterne.

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