Beim zweiten Mal küsst es sich besser von Poppy J. Anderson

Seitenzahl der Printausgabe: 108 
Bewertung: 2 Sterne

Kurzbeschreibung:

Eigentlich hatte Kate vorgehabt, sich in der osttexanischen Kleinstadt, in der sie aufgewachsen ist, von dem Schock zu erholen, ihren Verlobten nackt auf ihrer Couch mit der gemeinsamen Nachbarin erwischt zu haben, und etwas Abstand zwischen sich und das Großstadtchaos von Los Angeles zu bringen. Dass ihre Großmutter die besten Kuchen der Welt backt, ist da nur von Vorteil, schließlich wünscht sich Kate, etwas bemuttert und umsorgt zu werden. Unglücklicherweise findet sie sich prompt im Kleinstadttratsch wieder, da ihr ein Flirt mit dem Highschoolfootballtrainer Hugh unterstellt wird! Ausgerechnet mit Hugh, ihrem ehemals besten Freund, der das Privileg besessen hatte, ihr nicht nur den ersten Kuss zu geben, sondern auch andere erste Male mit ihr zu erleben. Doch mit der ersten Liebe ist es wie mit einem Kuchenrezept. Manchmal klappt es beim ersten Anlauf nicht, doch dafür schmeckt der zweite Versuch köstlich.

Meine Meinung:

Kate kehrt in ihrem Heimatort zurück, nachdem sie ihren Verlobten mit der Nachbarin erwischt hat. Sie kündigt ihren Job und flüchtet zu ihrer Großmutter. Dort trifft sie auf ihre erste große Liebe Hugh wieder, der sie in der Vergangenheit sehr verletzt hat.
Doch Kate denkt gar nicht daran an alte Zeiten anzuknüpfen.

Eigentlich mag ich die Romane von Poppy J. Anderson, aber diese Geschichte hat mir nicht so sehr gefreut. Es liegt wahrscheinlich daran, dass es sich nur um eine Kurzgeschichte handelt. Mir fehlt bei dieser Geschichte einfach die Tiefe, irgendwie auch die Gefühle und vor allem die humorvollen Dialoge, die ich aus ihren anderen Romanen kenne.

Um die Geschichte besser verstehe zu können, hat man immer mal wieder Kapitel die in der Vergangenheit spielen. Das war auf der einen Seite interessant, aber irgendwie überflüssig. Irgendwie hätte es mir gefallen wenn die Story nur in der Gegenwart spielt, dann hätte man vielleicht etwas tiefer gehen können.

Zu den Charakteren kann ich nicht wirklich viel sagen. Da die Geschichte eine Kurzgeschichte ist, kann ich mir keinen guten Eindruck der beiden Hauptcharaktere machen, auch wenn fast nur die beiden vorkommen.
Kate hätte ich einfach manchmal gern durch geschüttelt und zu Hugh hab ich irgendwie keinerlei Sympathie aufbauen können.

Fazit:

Nette Kurzgeschichte für Zwischendurch, allerdings hat sie meiner Meinung nach zu viele Mängel und geht zu wenig in die Tiefe.
Beitrag teilen:Share on FacebookShare on Google+Pin on PinterestShare on TumblrTweet about this on TwitterEmail this to someone

Schreibe einen Kommentar