Wanderer – Hüter der Zeit von Amelie Murmann

Verlag: Impress
Seitenzahl der Printausgabe: 320
Buchreihe: Ja (Teil 2)
Erscheinungsdatum: 6. August 2015
Bewertung: 4 Sterne

Kurzbeschreibung:

Das erste Schuljahr an der »Palaestra Viatorum« beginnt für Emilia alles andere als rosig. Zwar weiß sie mittlerweile, dass es sich bei dem renommierten Internat um keine gewöhnliche Schule handelt, aber ihre neuentdeckten Fähigkeiten als Wanderer geben ihr immer noch so einige Rätsel auf. Nicht genug damit braut sich über den Köpfen der Internatsschüler ein gefährliches Himmelskomplott zusammen. Wieder liegt es an Emilia und Max, die Ziele der griechischen Götter und die Geschicke der Zeit zu entwirren. Dass ihre Beziehung vor wenigen Monaten in die Brüche gegangen ist, macht es für keinen der beiden leichter. Doch am Ende zählt nur eins: den drohenden Krieg der Götter zu verhindern…

Meine Meinung:

Emilia kann endlich die Palaestra Viatorum besuchen, zwar freut sich Emilia auf die Zeit dort, aber sie weiß auch was hinter dem Internat steckt. Sie hat Fähigkeiten als Wanderer, doch Emilia weiß immer noch vieles nicht von ihren neuen Fähigkeiten.
Außerdem braut sich etwas zusammen, die Götter sind nicht begeistert davon dass Emilia das Stundenglas zusammengesetzt hat und somit die Hüter frei gelassen wurden. Jeder Gott hat seine eigenen Ziele und versucht diese zu verfolgen, dabei sind Emilia, Max und ihre Freunde nur ihr Spielball.

Ich hab mich total auf die Fortsetzung von Wanderer gefreut, aber anfangs hatte ich echt meine Probleme damit wieder in die Geschichte hinein zu finden. Ich musste wirklich überlegen, was ist denn im ersten Band passiert. Doch nach einigen Kapiteln war ich dann wieder voll und ganz drin.

Emilia wollte unbedingt auf das neue Eliteinternat, doch hinter ihrem Rücken wird viel über die Ereignisse in den Ferien gesprochen und einige glauben ihr nicht.
Außerdem trifft sie immer wieder auf Maximilian, der ihr aber nicht verzeihen kann.
Emilia weiß auch nicht so richtig was sie von ihren neuen Fähigkeiten als Wanderer halten soll. Am liebsten wäre sie gar nicht in die Geschichte hinein gerutscht.

Max kann Emilia nicht so einfach verzeihen, dabei merkt man ihm deutlich an, dass er immer noch viel für sie empfindet. Und er würde ihr jederzeit beistehen.
Max ist jemand der nach den Regeln des Rats der Wanderer lebt, doch in diesem Band beginnt er das erst mal daran zu zweifeln ob diese wirklich richtig sind.

Neben Emilia und Max spielen natürlich noch viele andere Charaktere eine Rolle, aber irgendwie würde das einfach auch den Rahmen der Rezension sprengen wenn ich diese alle hier aufzähle 😉
Auf jeden Fall gehört jeder einzelne dazu und trägt zu gelingen der Geschichte bei.

Die Geschichte wird immer mal wieder aus der Perspektive von verschiedenen Charakteren erzählt. Dadurch weiß man immer einiges mehr wie die anderen Charaktere, was die Geschichte aber nur interessanter macht.
Am Anfang der Geschichte wurde eine Spannung aufgebaut, die fast bis zum Ende durch gehalten wurde.

Einzig das Ende hat mir persönlich nicht so gut gefallen. Mit dem Ende an sich habe ich überhaupt nicht gerechnet, aber als dann auch noch der Epilog vorbei war, hab ich gedacht irgendwie fehlt mir hier noch etwas. Das fand ich etwas schade.

Fazit:

Wie auch der erste Band konnte mich der zweite eigentlich total überzeugen. Er ist wieder von Anfang bis Ende mit Spannung und Rätseln bestickt. Allerdings hat mir das Ende nicht so ganz gefallen, ich hab mir alles etwas anders vorgestellt. Und weil es mir am Anfang nicht so gelungen ist, in die Geschichte rein zu finde. Deswegen vergebe ich 4 Sterne.

Die Buchreihe:

Band 1: Wanderer – Sand der Zeit
Band 2: Wanderer – Hüter der Zeit

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