Weiß wie Schnee, Rot wie Blut, Grün vor Neid: Ein mörderischer Schneewittchenroman von Gabriella Engelmann

Verlag: Arena
Seitenzahl: 261
Erscheinungsdatum: August 2011
Bewertung: 3 Sterne

Kurzbeschreibung:

Bella würde alles dafür tun, die Schönste zu sein doch ihre hübsche Stieftochter Sarah ist ihr dabei ein Dorn im Auge. Sarah muss um ihr Leben fürchten und sucht Unterschlupf in einer WG. Die sieben Jungs kümmern sich rührend um ihre neue Mitbewohnerin und Sarah wähnt sich in Sicherheit. Doch als sie einen Modelvertrag unterschreibt, setzt Bella alles daran, ihre Konkurrentin ein für alle mal zu beseitigen.

Meine Meinung:

Sarah und ihre Stiefmutter Bella verstehen sich gar nicht gut, Sarah würde am liebsten ausziehen. Da sie aber erst 17 ist geht das nicht. Sarahs Vater ist dauernd auf Reisen und die beiden Frauen sind daher alleine. Für Bella ist Sarah ein Dorn im Auge, vor allem als diese einen Modelvertrag bekommt. So sinnt Bella auf Rache und plant Sarah umbringen zu lassen. Sarah findet darauf Zuflucht in der WG der Sieben Zwerge, sie sich um sie kümmern. Doch ist Sarah bei den Zwergen wirklich vor ihrer Stiefmutter sicher?

Zu erst einmal bin ich richtig froh über das Personenregister am Anfang des Buches, ich glaube sonst wäre ich bei den Jungs ganz schön durcheinander gekommen. Das war wirklich hilfreich. Warum die Jungs sich als Zwergen WG bezeichnen, wird dann auch sehr schnell aufgeklärt. Sie kennen sich seit dem Kindergarten, der irgendwie Zwerg irgendwas hieß. Das konnte ich mir nicht merken 😉
Beim Lesen hat man das Märchen Schneewittchen immer im Hinterkopf und versucht zu vergleichen was kam im Märchen und was weicht jetzt eigentlich ab. Sarah fand ich richtig naiv, an manchen Stellen hätte ich sie gern geschüttelt. Auch in Bezug auf ihren Traumzwerg. Und ihr Traumzwerg, bei dem wusste ich nie so richtig woran man eigentlich ist und was er genau will.
Es war auf jeden Fall interessant mal was in diese Richtung zu lesen, aber dabei hab ich gemerkt das mir richtig Märchen eigentlich lieber sind und keine abgewandelte Version davon. Das war einfach nicht so meines. Gerade die „Zwerge“ waren manchmal doch etwas seltsam und manche kommen so gut wie nicht vor oder werden nur am Rand erwähnt. Das hat mir nicht so gut gefallen.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und hat mir sehr gut gefallen, ich werde sicher nochmal ein Buch von ihr lesen, allerdings weniger in die Märchenrichtung. Das ist eben nicht so mein Geschmack.

Fazit:

Eine nette Idee, die Geschichte von Schneewittchen umzuschreiben. Allerdings war es nicht so mein Geschmack. Sarah ist mir ein bisschen zu naiv und die Zwergen manchmal etwas seltsam (es gibt Ausnahmen 😉 ). Deswegen gibt es für diese Geschichte 3 Sterne.
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