Märchensommer von Anna Katmore (Piper Shelly)

Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Seitenzahl: 554
Erscheinungsdatum: 23. Dezember 2013
Bewertung: 5 Sterne

Kurzbeschreibung:

Niemand sollte so provokativ sein und dabei solch ein süßes Lächeln haben. Mit jeder einzelnen Bemerkung scheint Julian sie herauszufordern. Doch wenn es um sein dunkles Geheimnis geht, bekommt Jona eine Gänsehaut. Jona Montiniere sitzt tief in der Patsche. Genauer gesagt sitzt sie mit Handschellen gefesselt vor einem Richter. Die smarte Siebzehnjährige, die um keine spitze Bemerkung verlegen ist, hat keine teure Uhr und auch kein Diamantarmband geklaut, sondern nur einen dämlichen Sweater. „Zur Strafe“ soll sie nach zwölf Jahren im Jugendheim zu ihrer todkranken Mutter zurückkehren. Schlimmer noch, für die nächsten sechs Wochen muss sie Strafarbeit in den Weinbergen einer ihr unbekannten Tante in Frankreich leisten. Ja, genau. Jona ist fest entschlossen, bei der ersten Gelegenheit das Weite zu suchen. Doch dann fühlt sie sich immer mehr zu Julian, dem Krankenpfleger ihrer Mutter, hingezogen. Verspielt, verständnisvoll und so süß, dass sie Schmetterlinge bei seinem Anblick überfallen, ist er alles, wovon Jona je geträumt hat—doch nie im Leben würde sie das ihm gegenüber zugeben. Am Ende der ersten Woche in ihrem neuen Zuhause fragt sie sich schließlich zwei Dinge: Erstens, wie hat es Julian geschafft, sie bereits nach drei Tagen in den Armen zu halten? Und zweitens, wie zum Teufel hat er gerade ihre Mutter von den Toten auferweckt …?

Meine Meinung:

Auf der Suche nach weiteren Büchern von Piper Shelly, landete ich plötzlich bei Anna Katmore. Ich war verwirrt und suchte weiter, begann Internetrecherche und fand heraus das Piper Shelly nur ein Pseudonym von Anna Katmore war.
So stieß ich dann auf das neue Buch Märchensommer.

Jona lebt seit zwölf Jahren im Jugendheim, seit ihre Mutter sie weg gegeben hat. Seitdem lässt sie auch niemand an sich heran. Als Jona mal wieder beim Stehlen erwischt wird, muss sie zur „Strafe“ mit ihrer kranken Mutter und deren Pfleger nach Frankreich zu ihrer Tante und ihrem Onkel. Dort soll sie in den Weinbergen helfen. Jona will nur weg und plant bereits wie sie abhauen kann. Doch langsam schleichen sich ihre Tante Marie, sowie Julian in ihr Herz.
Jona versucht trotzdem weiterhin ihrer totkranken Mutter aus dem Weg zu gehen, sie kann ihr einfach nicht verzeihen was in der Vergangenheit passiert ist.
Doch je weiter sie sich von ihrer Mutter entfernt, desto näher kommen sich Jona und Julian. Doch warum benimmt sich Julian manchmal so seltsam. Irgendwas stimmt doch nicht an ihm?

Jona mochte ich sofort, ich konnte verstehen warum sie niemand an sich heran lässt und warum sie so ist wie sie ist. Sie macht in diesem Buch eine ganz tolle Entwicklung durch.
Tante Marie habe ich sofort in mein Herz geschlossen, sie ist so herzlich und nimmt Jona sofort bei sich auf.
Bei Julian wusste man nie so richtig woran man ist, man merkt als Leser genau so schnell wie Jona das er ein Geheimnis hat. Nur kam ich schneller als Jona auf die richtige Idee. Auch was den Schluss angeht, war ich mir relativ sicher, was getan werden muss und hatte Recht.
Die Geschichte ist wirklich süß und klar ist einiges vorhersehbar. Aber ich mag die Geschichten der Autorin. Mit Teamwechsel und dem Band aus Ryans Sicht dazu, konnte sie mich schon überzeugen. Deswegen musste ich auch dieses neue Buch von ihr unbedingt lesen. Wie immer ist es einfach leicht und unterhaltsam geschrieben. Die Geschichte ist süß und entwickelt sich in eine Richtung die ich nicht erwartet hätte.
Mir gefallen die Szenen zwischen Jona und Julian, die Dialoge, das Knistern, aber auch der Rest der Geschichte hat etwas Besonderes an sich.
Am Anfang zieht sich die Geschichte etwas, also die Vorgeschichte um Jona, wie sie verhaftet wird. Aber danach geht es einfach unterhaltsam weiter. Ab dem Moment sozusagen wo Jona in Frankreich ankommt. Den dort merkt Jona zum erstem Mal was es heißt eine Familie um sich zu haben.

Fazit:

Eine wirklich schöne Geschichte der Autorin Anna Katmore. Ich habe sie an einem Tag durch gelesen und konnte das Buch kaum weg legen. Deswegen gibt es für diese Geschichte 5 Sterne.
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