Die Welt ist kein Ozean von Alexa Hennig von Lange

Verlag: cbt
Seitenzahl: 352
Erscheinungsdatum: 27. Juli 2014
Bewertung: 4 Sterne

Kurzbeschreibung:

Ausgerechnet in einer psychiatrischen Klinik für Jugendliche will die 16-jährige Franzi ihr Schulpraktikum machen. Sie stellt sich das abenteuerlich und besonders vor – muss aber schnell erkennen, dass sie eine Welt betritt, in der die Normalität außer Kraft gesetzt ist. Hier trifft sie auf den 18-jährigen Tucker – und Tucker trifft sie voll ins Herz. Nach einem traumatischen Erlebnis spricht er nicht mehr. Tief in sich zurückgezogen, dreht er im Schwimmbad seine Runden, am liebsten unter Wasser, wo ihn keiner erreichen kann. Behutsam versucht Franzi, Kontakt mit ihm aufzunehmen. Als ihr das gelingt, steht sie vor einer schweren Entscheidung: Soll sie wie geplant für eine Zeit ins Ausland gehen? Oder dem Herzen folgen, das gerade erst wieder zu sprechen begonnen hat?

Meine Meinung:

Franz hat sich dafür entschieden ihr Schulpraktikum in einer psychiatrischen Klinik für Jugendliche zu machen. Da sie wohl behütet aufgewachsen ist, stellt sie sich das ganze recht abenteuerlich vor. Wird aber schnell auf den Boden der Tatsachen zurück geholt.
Während ihres Praktikums trifft sie auf Tucker, der nach einem traumatischen Erlebnis nicht mehr spricht. Franzi fühlt sich zu ihm hingezogen und auch Tucker sucht immer wieder ihre Nähe. Doch was soll Franzi mit einem traumatisieren Jungen, eigentlich hatte sie vor für ein Jahr nach Australien zu gehen.

Franz ist die Schwester von Sina aus „Ach wie gut, das niemand weiß“. Irgendwo hatte ich das mal gelesen, aber es war mir entfallen und fiel mir erst wieder während des Lesens ein.
Franzi ist ziemlich behütet aufgewachsen, ständig meckert ihre Mutter an ihr rum. Deswegen will Franzi auch das Praktikum in der psychiatrischen Klinik machen.
Nebenher hofft sie noch auf ein Stipendium für eine Musikhochschule in Australien.
Franz ist ein eher ruhiger Charakter und kann gut zuhören. Sie hat eine sehr einfühlsame Art, schießt aber auch manchmal über das Ziel hinaus.

Nellie ist die beste Freundin von Franzi und ehrlich gesagt kam ich überhaupt nicht mit ihr und ihrem Charakter zu Recht. An Franzis Stelle hätte ich mir das eine oder andere Mal überlegt warum ich überhaupt mit ihr befreundet bin.

Tucker kann man schwer beschreiben. Er spricht nicht und hat ein Trauma erlebt. Er ist am liebsten für sich allein und lässt niemand an sich heran.

Die Geschichte ist wirklich interessant und mal etwas ganz anders. Für mich persönlich etwas völlig neues. Leider fehlt mir etwas die Tiefe und die Gefühle zwischen den Zeilen. Das war alles etwas oberflächlich gehalten.
Trotzdem hat mich die Geschichte gut unterhalten und es hat Spaß gemacht das ganze zu Lesen.

Fazit:

Die Geschichte war interessant und mal etwas völlig neues. Mir fehlte etwas die Tiefe, also etwas mehr Gefühl zwischen den Charakteren. Und mit Nellie kam ich einfach nicht zu recht. Sonst konnte mich die Geschichte gut unterhalten. Deswegen vergebe ich 4 Sterne.

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