Das verschlossene Zimmer von Mascha Vassena

Verlag: Piper
Seiten: 320
Erscheinungsdatum: 13. Juli 2015
Bewertung: 4 Sterne

Kurzbeschreibung:

Trotz ihrer Brückenphobie reist Lena nach Venedig, um die Familie ihrer Mutter kennenzulernen. Doch im labyrinthischen Palazzo der Orlandis kommt es zu unheimlichen Vorfällen: Weshalb kennt Lena sich im Palazzo so gut aus? Woher kommen die Schreie, die nachts durch die Gänge hallen? Lena lässt sich nicht einschüchtern und entdeckt eine tragische Wahrheit, die in den dunklen Wassern der Stadt verborgen liegt …

Meine Meinung

Als Lena einen Brief von einem Anwalt aus Venedig bekommt, wird sie neugierig. Plötzlich erfährt sie etwas über die Familie ihrer Mutter, über die diese nie sprechen wollte. Doch Gabriella, Lenas Mutter ist strikt dagegen das Lena mehr über ihre Familie erfährt.
Als ihre Mutter aber nach Afrika aufbricht, sieht Lena ihre Chance gekommen und reist nach Venedig um ihre Familie kennen zu lernen. Doch Lena merkt schnell das ihre Familie einige Geheimnisse hat, denn es gibt immer wieder unheimliche Vorfälle und nächtliche Schreie. Doch Lena lässt sich nicht einschüchtern, sie will die Wahrheit erfahren, warum hat ihre Mutter sich mit ihrer Familie entzweit und keinen Kontakt mehr.

Das Buch spielt meist in der Gegenwart, aber es gibt auch etliche Kapitel aus der Vergangenheit, sie sich um Gabriella und Beatrice drehen. So weiß man immer mehr als Lena und hat auch ein bisschen Ahnung in welche Richtung sich die Geschichte in der Zukunft entwickeln könnte.

Lena ist ein neugieriger Mensch, gerade als der Brief über ihre unbekannte Familie auftaucht. Sie möchte mehr erfahren und reist nach Italien.
Dort trifft sie auf ihre Familie und merkt schnell dass alle ihre Geheimnisse haben. Lena mochte ich recht gerne und es war interessant wie sie Stück für Stück die Wahrheit erfahren hat und vor allem wie sie damit umgeht.

Beatrice ist Lenas Tante und die Schwester ihrer Mutter. So eine Tante will keine haben, sie versucht immer noch an den alten Familientraditionen fest zu halten. Außerdem mochte ich sie gar nicht, wie sie sich Lena und auch ihrer Schwester gegenüber Verhält finde ich nicht gut. Hauptsache sie bekommt ihren Willen.

Vittoria fand ich super, sie hat Lena sofort in ihrer Familie aufgenommen und sie willkommen geheißen. Auch sie hat ihre Geheimnisse, aber sie ist Lena gegenüber stets freundlich und wohlgesonnen.

Hinter den Mauern des Palazzos warten viele Geheimnisse, die nachher doch zu einem großen ganzen gehören. Stück für Stück erfährt man als Leser ein bisschen mehr oder reimt sich etwas zusammen. Es hat Spaß gemacht zusammen mit Lena heraus zu finden was eigentlich vorgefallen ist und deswegen flogen die Seiten auch nur so dahin, weil
ich eben wissen wollte wie es weiter geht.

Allerdings bleiben mir am Ende doch zu viele Fragen offen, das finde ich persönlich sehr schade, die eine oder andere Frage hätte ich dann doch gern beantwortet gehabt.

Fazit:

Ein wirklich toller Roman, der zwar im November spielt, den man aber trotzdem zu jeder Jahreszeit lesen kann. Allerdings bleiben mir zu
viele Fragen offen. Deswegen vergebe ich 4 Sterne.
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