Elissa von Alix Renard

Seitenzahl der Printausgabe: 150
Erscheinungsdatum: 14. Juni 2014
Bewertung: 4 Sterne

Kurzbeschreibung:

„Elissa“ ist der neue Erfolgsroman des Berliner Schriftstellers Rudolph Castell. „Elissa“ ist gleichzeitig die Geschichte seines Lebens – Elissa ist die Tochter, die vor 1988 in der DDR spurlos verschwand und die er seitdem unermüdlich sucht.
Darunter leidet seine Ehe zu der Theaterschauspielerin Josephine, die sich von ihm ungeliebt fühlt und in eine Affäre flüchtet. Auch Rudolphs jüngere Kinder haben sich von ihm entfremdet, ohne dass er es bemerkt hat.
Der entscheidende Hinweis auf Elissa soll ein Wendepunkt in seinem Leben bedeuten und die Familie retten, doch die Wahrheit scheint sich vollkommen anders zu verhalten, als alle geahnt haben…

Meine Meinung

Rudolph Castell hat gerade seinen neustem Roman veröffentlich. Doch der Roman „Elissa“ ist mehr für ihn, als nur eine Geschichte. Es ist seine Geschichte, die Geschichte von seiner Tochter „Elissa“, die er mit drei Jahren das letzte Mal gesehen und die er seitdem sucht.
Doch seitdem hat sich einiges verändert, Rudolph ist verheiratet und hat zwei Kinder. Doch seine Frau und seine Kinder leiden unter der Suche nach Elissa. Sie alle haben das Gefühl gegen diese Suche nicht anzukommen.
Plötzlich wird Rudolphs Buch zu einem Besteller, seine Laune bessert sich und seine Frau schöpft Hoffnung. Dann taucht ein weiterer Hinweis auf den Verbleib von Elissa auf, wird er sie dieses Mal finden? Und wie geht seine Familie damit um? 

Rudolph ist besessen von seiner Suche nach seiner Tochter Elissa, dabei vergisst er gern dass er eine Frau und zwei Kinder hat. Er liebt die drei, aber durch seine Suche kann er das immer nicht so zeigen. Anfangs kam ich mit seinem Charakter gar nicht zurecht, aber das wurde im Laufe des Buches besser. Außerdem weiß ich ja auch nicht wie es ist wenn man einen geliebten Menschen verloren hat und ihn sein Leben lang sucht.
Josephine mochte ich von Anfang an recht gern, sie sucht Zuflucht in einer Affäre weil sie mit ihrem Mann nicht mehr weiter weiß. Dabei liebt sie ihn einfach. Doch plötzlich ermuntern sie alle sie soll ihn verlassen. Doch sie ist sich selber nicht sicher, ob sie das wirklich will.
Anouk mochte ich gar nicht, sie war mir wirklich unsympathisch. Klar ich kann sie irgendwie verstehen, aber ich finde sie regt sich manchmal zu schnell auf und streitet sich viel zu gern. Außerdem finde ich ihr Handeln ab und zu unverständlich. Sie denkt dass es richtig ist und handelt so wie sie will. Doch gegen Ende des Buches wurde sie langsam sympathischer.
Vincent dagegen ist recht ruhig und versucht alles hin zu nehmen. Ihm würde es gut tun mal mit seinen Eltern zu reden. Er sitzt ständig vor seinem Computer und programmiert.

Mir fiel es am Anfang recht schwer in die Geschichte hinein zu finden, man wurde so zack hinein geworfen. Deswegen brauchte ich ein paar Kapitel um mich an das Buch zu gewöhnen.
Die Suche nach Elissa überschattet die Familie, sowohl in der Vergangenheit, als auch in der Gegenwart.
Die Geschichte liest sich interessant und locker, sie Suche war interessant. Aber auch die Entwicklung der verschiedene Charaktere, den alle entwickeln sich in diesem Buch weiter.

Das Cover des Buches ist sehr schlicht gehalten, man sieht einige Gebäude von Berlin und den Titel des Buches. Ich finde das Cover eigentlich recht schön, aber ich denke durch seine Schlichtheit wird es vielleicht auch etwas übersehen.

Fazit:

Die Geschichte liest sich sehr schnell und sehr locker. Die Wandlung der Charaktere ist sehr interessant und ich finde gegen Schluss wird die Geschichte richtig emotional.
Einzig Anouks Verhalten ging mir ab und zu richtig auf die Nerven und ich hätte sie gern geschüttelt. Deswegen vergebe ich für dieses Buch 4 Sterne.
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